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- 28. April 2006 1 Min.
Lexington (queer.de) – Zwei Elternpaare haben die Schule der 20 Kilometer von Boston entfernten Stadt Lexington verklagt, weil ein Lehrer ein Kinderbuch mit schwulen Inhalten vorgelesen hatte. Sie verlangen ein nicht angegebene Summe Entschädigungszahlungen. Der Lehrer hatte 20 meist siebenjährigen Schülern aus "King & King" (Amazon-Affiliate-Link ) vorgelesen, das von den niederländischen Autorinnen Linda de Haan und Stern Nijland verfasst wurde. Hierin geht es um einen Prinzen, der keine Prinzessin zum Leben findet – und sich schließlich in einen anderen Prinzen verliebt. Die Eltern begründen ihre Klage mit einem Gesetz des Staates Massachusetts aus dem Jahre 1996, das besagt, dass die Erziehungsberechtigten vor dem Abhalten von "Aufklärungsunterricht" informiert werden müssen. Paul Ash, der Leiter des öffentlichen Schulsystems in Lexington, sagte gegenüber dem Lokalfernsehen, das Buch sei im Unterricht vorgelesen worden, in dem über verschiedene Formen der Ehe ging. Massachusetts hat als einziger US-Bundesstaat die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet. "Ich sehe das als Menschenrechtsthema an", so Ash. "Menschen, die schwul oder lesbisch sind, haben das Recht darauf, gleich behandelt zu werden." (dk)
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