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- 01. Mai 2006 1 Min.
Moskau (queer.de) - Mehr als hundert Rechtsextreme haben in der Nacht zum 1. Mai stundenlang einen Moskauer Club belagert, in dem eine schwul-lesbische Party stattfand. Die Polizei ging nicht gegen die homophoben Demonstranten vor. Neben den Rechtsextremen waren auch alte Frauen mit russisch-orthodoxen Ikonen zum Club "De La Guarda" im Süden der russischen Hauptstadt gekommen. Die Demonstranten warfen mit Steinen und faulen Eiern auf das Gebäude und beschimpften die Gäste. Die Polizei rückte schließlich mit zwei Bussen an, um die Schwulen und Lesben zu evakuieren. Gegen die Rechtsextremen gingen die Beamten nicht vor. Zu dem Fest, einem der größten seiner Art in Russland, hatten die Veranstalter tausend Schwule und Lesben erwartet. In Russland ist es in den vergangenen Monaten immer wieder zu rechtsextremer Gewalt gekommen. Dabei kamen mehrere Ausländer ums Leben. Auch Schwule und Lesben sind in Russland immer wieder Opfer von Anfeindungen und Gewalt. (cw)
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der, der zuerst Politik mit der 'Ruhigen Hand' machte und nun mit seinem Freund Vladimir Putin Gas gibt, SOVIEL ZU IHREM FREUND VLADIMIR, DEN SIE ALS GROßEN DEMOKRATEN BEZEICHNEN,
soviel Demokratie lässt er in seinem Land zu.
KOTZ!