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  • 02. Mai 2006 10 1 Min.

London (queer.de) - Ex-Boyzone-Sänger Stephen Gately ist laut dem britischen Online-Magazin "pinknews.co.uk" Opfer von homophoben Übergriffen in seinem derzeitigen Wohnort Canterbury (in der Graftschaft Kent) geworden. Gately sagte in einem Interview, dass er nach seinem Umzug in die 42.000-Einwohner-Stadt noch daran dachte, ein Haus zu kaufen: "Canterbury ist schön und ich liebe es. Ich wollte mich hier zuhause fühlen. Aber einige Teenager haben mich beschimpft. Teilweise sind auch die Menschen in den Geschäften sehr unhöflich zu mir – nur weil ich schwul bin. Das macht mir Angst." Der 30-Jährige, der seinen Partner Andy Cowles im März ehelichte (queer.de berichtete), steht derzeit in dem Musical "The Wizard of Oz" im Marlow Theatre in Canterbury auf der Bühne. Zuletzt lauerte Gately nach seinem Auftritt eine Horde Schläger außerhalb des Theaters auf. Ein zufällig in der Vorführung anwesender Polizist konnte Schlimmeres verhindern. Ein Polizeisprecher ließ anschließend verlauten, dass man die Verantwortlichen ausfindig machen wolle. "Die Situation war beängstigend. Gately war sichtlich erschüttert", ergänzte der Sprecher. (jg)

#1 SvenAnonym
  • 02.05.2006, 16:05h
  • Das ist ja heftig. Von einer 42.000-Seelen-Stadt könnte man eigentlich mehr erwarten.
    Hoffe, die Verantwortlichen werden geschnappt!
    Das Jugendliche soetwas machen überrascht ja leider nicht. Da wäre wohl Aufklärung an den örtlichen Schulen nötig!
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#2 blumen-freundAnonym
  • 02.05.2006, 17:31h
  • @vorredner:
    wieso sollte man von einer 42.000-seelen-stadt mehr erwarten können?
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#3 SAMAnonym
  • 02.05.2006, 18:56h
  • Das frag ich mich allerdings auch? Dummheit gibt es überall, egal wie groß oder klein eine Stadt ist!
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