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Berlin
Nominierungen für Respektpreis 2023 bekanntgegeben
Ein Sportverein und zwei Aktivist*innen sind für den diesjährigen Respektpreis des Berliner Bündnisses gegen Homophobie nominiert, der Ende des Monats vergeben werden soll.

Wer erhält 2023 diese Auszeichnung? (Bild: LSVD Berlin-Brandenburg)
- 10. November 2023, 08:56h 2 Min.
Das Berliner Bündnis gegen Homophobie hat am Donnerstag die Nominierungen für den Respektpreis 2023 bekanntgegeben. Chancen auf die Auszeichnung können sich der Rugby-Verein Berlin Bruisers, Sara Grzybek für das Engagement für das Verzeichnis queerfreundlicher Ärzt*innen Queermed Deutschland sowie Sebastian Vetter für den Einsatz beim queeren Kulturverein AHA-Berlin und der queeren Vernetzungsorganisation Queer Networking Initiative machen. Der Preis wird am 30. November vergeben.
Laut der Begründung für die Nominierungen (PDF) seien die Berlin Bruisers ein "Vorbild für Sportvereine weltweit, da sie sich tagtäglich für queere Emanzipation sowohl im Verein selbst, als auch in der Mehrheitsgesellschaft engagieren". Die Jury lobte außerdem Sara Grzybeks "wertvolle ehrenamtliche Arbeit […] für viele queere Menschen und andere marginalisierte Personengruppen" sowie Sebastian Vetters "unermüdliches queeres Engagement in Berlin".
Jetzt entscheiden die Bündnismitglieder
Ausgewählt wurden die Nominierten von einer Jury bestehend aus Jenan Mouhamed Ali (Coca-Cola Europacific Partners Deutschland GmbH), Birgit Welke (Charité – Universitätsmedizin Berlin), Hendrik Kosche (Jüdische Gemeinde zu Berlin), Rosa Dannecker-Wollschläger (St. Joseph Krankenhaus Berlin-Tempelhof/Franziskus-Krankenhaus Berlin), Christian Gottschick (DKB AG) und Jana Terhorst (Berliner Feuerwehr). Nun stimmen die mehr als 130 Bündnismitglieder aus den Bereichen Wirtschaft, Nichtregierungsorganisationen, Sport, Kultur und Tourismus über den oder die Respektpreisträger*in ab. Zu den Mitgliedern gehören etwa die Deutsche Bank, der Flughafen Berlin-Brandenburg, die Berliner Polizei, der Deutsche Fußball-Bund oder auch die evangelische Kirche Berlin-Brandenburg. Im vergangenen Jahr wurde das Queere Jugendzentrum Q*ube ausgezeichnet (queer.de berichtete).
Das Bündnis gegen Homophobie ist ein Projekt des Bildungs- und Sozialwerks des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg, das von der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS) der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung im Rahmen der Initiative "Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt" (IGSV) gefördert wird. (dk)













