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Beitritt
Bremen fördert als "Rainbow City" Akzeptanz queerer Menschen
Auch Bremen ist jetzt eine Regenbogenstadt – und geht damit "einen Schritt weiter auf dem Weg zu einer offenen Gesellschaft", so Sozialministerin Schilling.

Die Sozialdemokratin Claudia Schilling ist seit 2019 Senatorin für Justiz und Verfassung und seit 2023 zusätzlich Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration der Freien Hansestadt Bremen (Bild: Foto-AG Melle / wikipedia)
- 10. November 2023, 10:07h 2 Min.
Für die Anerkennung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in der Gesellschaft schließt sich die Stadt Bremen dem internationalen Netzwerk "Rainbow Cities" an. "Damit gehen wir einen Schritt weiter auf dem Weg zu einer offenen Gesellschaft, die das Recht aller Menschen akzeptiert, zu sein, wie sie sind, und zu lieben, wen sie lieben", teilte Sozialsenatorin Claudia Schilling (SPD) am Freitag mit. Zugleich könne Bremen mit der Umsetzung des Landesaktionsplans gegen Homo-, Trans- und Interphobie auch eigene Erfahrungen einbringen. Inzwischen lägen zwei umfassende Umsetzungsberichte aus den Jahren 2018 und 2023 mit einer Vielzahl an Einzelmaßnahmen vor, so Schilling.
Ziel des Netzwerkes ist die Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen. "Das Netzwerk ist dazu da, in der lokalen Politik den Austausch von Erfahrungen zu den Themen der sexuellen Vielfalt und Orientierung zu pflegen", erklärte Schilling.
Einmal jährlich findet dazu ein Treffen in einer der Mitgliedsstädte statt. Dem Netzwerk haben sich bislang 39 Städte angeschlossen, darunter Wien, Amsterdam, Madrid oder auch Mexiko-Stadt. Aus Deutschland sind bereits Berlin, Frankfurt am Main, Gießen, Hamburg, Hannover, Heidelberg, Köln, Mannheim, München, Nürnberg, Oldenburg und Wiesbaden dabei. (dpa/cw)













