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Polizeibericht

Berlin: Erneut Hassattacke aus Homophobie

Die Berliner Polizei meldet einen offenbar queerfeindlich motivierten Übergriff in Mitte, bei dem ein 21-Jähriger einen Faustschlag hinnehmen musste.


Die Polizei ermittelt nach einem Übergriff in einem Schnellrestaurant (Bild: René Mentschke / flickr)

  • 14. November 2023, 09:08h 1 Min.

In Berlin ermittelt die Polizei zu einem mutmaßlich homophoben Übergriff auf zwei Personen am Montagabend im Ortsteil Gesundbrunnen. Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten zwei 18 und 21 Jahre alte Männer im Eingangsbereich eines Schnellrestaurants am Hanne-Sobek-Platz mit einer Gruppe aus zwei Männern und einer Frau in Streit.

Hintergrund waren offenbar homophobe Äußerungen eines zirka 40-Jährigen aus der Gruppe. Dieser soll den 21-Jährigen im Rahmen der Auseinandersetzung mit der Faust an den Oberkörper geschlagen haben. Eine ärztliche Versorgung des 21-Jährigen war nicht notwendig. Das Trio soll unerkannt geflüchtet sein.

Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen, weil es sich bei der Tat mutmaßlich um Hass­kriminalität handelte. Angaben zur Identität der Verdächtigen machte die Polizei – wie in Erstmeldungen üblich – nicht.

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über queerfeindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für LGBTI. (cw/pm)

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