Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?47575

Berlin

Polizist nimmt Pöbler nach homophober Beleidigung in U-Bahn fest

In Berlin äußerte sich ein 37-jähriger U-Bahnfahrgast volksverhetzend. Zufällig war auch ein Polizist außer Dienst im Zug – und fackelte nicht lange.


Der Vorfall ereignete sich in der U-Bahnlinie U8

  • 15. November 2023, 12:01h 2 Min.

Ein Polizist hat am Dienstagnachmittag im Berliner Ortsteil Wittenau einen Mann wegen des Verdachts der Volksverhetzung und einer homophoben Beleidigung festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, habe kurz vor 16 Uhr ein außer Dienst befindlicher Polizist in der U-Bahn der Linie U8 kurz vor der Station Wittenau gehört, wie ein 37-Jähriger einen unbekannten Fahrgast während der Fahrt homophob beleidigte. Im Anschluss habe sich der Tatverdächtige gegenüber zwei Mitreisenden lautstark volksverhetzend geäußert.

Der Polizist nahm den Tatverdächtigen auf dem Bahnsteig fest und wartete auf das Eintreffen alarmierter Polizeikräfte, um den Mann zu übergeben. Diese führten eine freiwillige Atemalkoholmessung mit dem alkoholisiert wirkenden Tatverdächtigen durch. Der Wert betrug mehr als ein Promille.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der 37-Jährige entlassen. Die weiteren, noch andauernden Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes, da es sich um mutmaßliche Hasskriminalität handelte. Weitere Details zur Identität des Verdächtigen machte die Polizei – wie in Erstmeldungen üblich – nicht.

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über queerfeindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für LGBTI. (pm/cw)

-w-