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Fotofahndung
Die Berliner Polizei fragt: Wer kennt diesen Homo-Hasser?
Mit der Veröffentlichung von drei Bildern eines Tatverdächtigen will die Polizei einen offensichtlich hassmotivierten motivierten Angriff auf eine queere Bar aufklären.

Die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe bei einem antiqueerem Verbrechen vom Juni (Bild: René Mentschke / flickr)
- 23. November 2023, 08:43h 2 Min.
Nachtrag: Die Fahndung wurde später beendet, das Bild entsprechend entfernt
Mit der Veröffentlichung von Fotos bittet das Landeskriminalamt Berlin um Mithilfe bei der Suche nach einem homosexuellenfeindlichen Tatverdächtigen. Der Abgebildete steht im Verdacht, vor rund einem halben Jahr gegen 2.20 Uhr mit einem Mittäter mehrere Personen in der queeren Bar Tipsy Bear in Prenzlauer Berg homophob beleidigt und mit Reizgas besprüht zu haben (queer.de berichtete).
Die Tat ereignete sich am Morgen des 4. Juni 2023, also zu zu Beginn des Pride-Monats. Bei der Attacke waren ein 25 Jahre alter Angestellter der Bar sowie ein 34-jähriger Gast durch das Reizgas verletzt worden. Beide mussten von der Besatzung eines Rettungswagens versorgt werden.
Die Polizei veröffentlichte drei teils stark verpixelte Bilder, die den mutmaßlichen Täter zeigen sollen. Außerdem wird der Gesuchte so beschrieben: Er ist zirka 18 bis 20 Jahre alt, schlank und spricht Deutsch mit Akzent und Jugendslang.
Die Ermittelnden fragen daher die Öffentlichkeit: Wer kann Angaben zur Identität und/oder dem Aufenthaltsort des Gesuchten machen? Wer hat den Tatverdächtigen vor, bei oder nach der Tat gesehen? Wer kann weitere sachdienliche Hinweise zur Tat oder zum Tatverdächtigen geben?
So erreichen Zeug*innen die Polizei
Hinweise nimmt das Landeskriminalamt im Bayernring 44 in Berlin-Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664-953528, per Telefax unter der Nummer (030) 4664-953599, per , über die Internetwache Berlin sowie an jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (pm/cw)















