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35 Weihnachtsepisoden
"Lindenstraße"-Fans aufgepasst: ARD Plus startet festliches Special
Für alle "Lindenstraße"-Nostalgiker*innen gibt es eine besondere Weihnachtsüberraschung: ARD Plus nimmt 35 weihnachtliche Episoden der Kult-Serie ins Programm. Ab dem 6. Dezember können alle Fans eine beeindruckende Zeitreise durch die Fernsehgeschichte genießen.

Schwule Handlungsstränge stießen zur Beginn der "Lindenstraße" auf scharfen Widerstand (Bild: WDR)
- 27. November 2023, 13:30h 2 Min.
Von 1985 bis 2020 gehörte die "Lindenstraße" für viele Fans zum festen Termin im Fernsehprogramm: Regelmäßig feierten die Charaktere der Familienserie natürlich auch Weihnachten auf den TV-Bildschirmen. Pünktlich zur bevorstehenden Adventszeit nimmt der Online-Streamingdienst ARD Plus nun ein besonderes Weihnachtsspecial ins Programm: Ab dem 6. Dezember stehen 35 festliche Weihnachtsepisoden der "Lindenstraße" digital zur Verfügung wie die WDR-Tochter ARD Plus GmbH am Montag in einer Pressemitteilung bekannt gegeben hat.
Über das Video-on-Demand-Angebot können alle eingeschworenen "Lindenstraße"-Fans dann eine "beeindruckende Zeitreise durch über 30 Jahre Fernsehgeschichte genießen". Über ARD Plus werden Inhalte zur Verfügung gestellt, die wegen von den Bundesländern aufgestellten Restriktionen nicht mehr in der ARD-Mediathek verfügbar sein dürfen. Monatlich kostet ein Abo 4,99 Euro, ARD Plus kann zum Kennenlernen auch kostenlos für 14 Tage getestet werden.
Die ersten beiden Staffeln der Kultserie "Lindenstraße" stehen bereits zum Streamen bereit. Ab sofort wird jede Woche donnerstags eine neue Staffel der beliebten TV-Serie online gestellt. Im Lauf der nächsten Monate sollen dann alle 1.758 Folgen zur Verfügung stehen.
Darum war die "Lindenstraße" so erfolgreich
Die Fernsehserie "Lindenstraße" wurde von Hans W. Geißendörfer (82) erfunden und gilt als erste deutsche Seifenoper. Die letzte Folge wurde am 29. März 2020 gesendet (queer.de berichtete). Davor lief sie seit dem 9. Dezember 1985 für 34 Jahre im deutschen Fernsehprogramm.
Gefeiert wurde sie unter anderem dafür, dass sie gesellschaftliche und politische Entwicklungen sowie tagesaktuelle Ereignisse abbildete. Viele Schauspieler wie Marie-Luise Marjan (83) als Mutter Beimer oder Andrea Spatzek (64) als Gabi Zenker waren von Anfang an dabei. Weitere Stars der Serie waren Joachim Hermann Luger (80), der nach über 30 Jahren als Hans Beimer den Serientod starb, oder Moritz Sachs (45) alias Klaus Beimer und Rebecca Siemoneit-Barum (45) als Iphigenie "Iffi" Zenker.
"Lindenstraße" zelebrierte queere Sichtbarkeit
Die Serie schrieb mit ihrer Darstellung von queeren Figuren Geschichte: Den ersten schwulen "Lindenstraßen"-Kuss gab es bereits 1987: Damals knutschte Carsten Flöter (Georg Uecker, 60) mit seinem von Günter Barton (68) dargestellten Freund Gert Weinbauer (queer.de berichtete). 1990 erhielten die Schauspieler Martin Armknecht (61), der Robert Engel spielte, und Georg Uecker sogar Morddrohungen, weil sie sich in der Soap küssten (queer.de berichtete).
Auch die katholischen Kirche feuerte damals die homosexuellenfeindlichen Atmosphäre an und protestierte gegen den Kuss, hatte aber zuvor mit heterosexuellen Küssen in der "Lindenstraße" nie ein Problem. Die Macher*innen zeigten aber später trotzdem weitere queere Figuren, darunter auch trans Menschen (queer.de berichtete).(spot/cw)
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