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"Alle sind müde, alle sind hungrig"
"Promi Big Brother": Manuela Wisbeck entflieht dem Container-Frust
Ihrem Auszug aus dem "Promi Big Brother"-Container kann die lesbische Schauspielerin Manuela Wisbeck auch gute Seiten abgewinnen. Zwei queere Personen wurden für den nächsten Exit nominiert.

Auch Manuela Wisbeck muss "Promi Big Brother" verlassen (Bild: Sat.1 / Nadine Rupp)
- 1. Dezember 2023, 01:56h 3 Min.
Schauspielerin Manuela Wisbeck (40) hat am 30. November als nächste Kandidatin den "Promi Big Brother"-Container verlassen. Sie hätte eigentlich noch länger bleiben wollen, in der Show hatte sie aber auch gemerkt, was man sonst "eigentlich hat im Leben". Und eine gute Sache hat das Ganze tatsächlich für Wisbeck: Dem ganzen Frust, der sich bei den Bewohner*innen in den letzten Tagen angesammelt hatte, entgeht sie nun.
Zuvor gab es jedoch eine gute Nachricht für die Teilnehmer*innen. Der große Bruder bot ihnen einen Tausch an, auf den sie gerne eingingen. Die Promis bekamen die Matratzen zurück, die sie nach zahlreichen Regelverstößen abgeben mussten. Der Reality-TV-erfahrene Matthias Mangiapane (40) hatte dazu erklärt, dass er bisher an keinem so harten Format teilgenommen habe. "Es ist auf jeden Fall Frust im Container", bestätigte Paulina Ljubas (26). Die Motivation sei "auf null", meinte Wisbeck. "Alle sind müde, alle sind hungrig." Dafür müssen die Kandidat*innen nun vorerst auf die Sofas im Container verzichten.
Hetero Tränen im Hot Tub
In weiteren Rückblicken auf die vergangenen Stunden, in denen teils auch der am Vortag rausgeworfene Ron Bielecki (25) noch zu sehen war, machten es sich die Promis unter anderem in Duos in einem Hot Tub gemütlich. Dabei kamen Iris Klein (56) und ihr ehemaliger Partner Peter (56) einmal mehr auf ihre Beziehung zu sprechen. "Nur schlechte Momente" habe es laut Iris gegeben und er habe "einfach alles kaputt gemacht", erklärte sie unter Tränen.
Weitere Tränen flossen bei den meisten "Promi Big Brother"-Insass*innen als sie sich Videobotschaften ihrer Liebsten ansehen durften. Iris Klein durfte sich unter anderem über Nachrichten ihrer Töchter Daniela Katzenberger (37) und Jenny Frankhauser (31) freuen. "Du machst das richtig geil", sprach ihr Katzenberger gut zu. Und TV-Star Yeliz Koc (30) bekam endlich wieder ihr Töchterchen Snow zu sehen – hätte von ihrer Mutter aber gerne "nettere Worte" bekommen. Sie habe das Gefühl, irgendetwas falsch gemacht zu haben.
Der Auszug und der nächste Exit
Kurz vor Mitternacht musste sich schließlich Wisbeck von ihren Mitbewohner*innen verabschieden. Sie werde am meisten Peter Klein und Paulina Ljubas vermissen, erklärte sie: "Die mochte ich sehr." Zwar wäre sie "tatsächlich noch gerne geblieben", sie freue sich aber auch auf ihr Zuhause.

Nicht immer glücklich: Manuela Wisbeck im "Promi Big Brother"-Container (Bild: Sat.1)
Die aktuelle Container-Chefin Koc musste nach dem Auszug zudem drei Mitbewohner*innen für den nächsten Exit nominieren. Wenig entscheidungsfreudig landete sie schließlich bei Iris Klein sowie den beiden schwulen Kandidaten Marco Strecker (21) und Mangiapane. Letzter war mit der Wahl so gar nicht einverstanden…. Yeliz Koc hatte sich in der Show selbst als bisexuell geoutet (queer.de berichtete).
Manuela Wisbeck wurde durch Serien wie "Böse Mädchen" oder "Notruf Hafenkante bekannt. Bei "Promi Big Brother" sprach sie über das Aufwachsen als lesbische Jugendliche auf dem Dorf und die glückliche Beziehung mit ihrer Freundin Karen, mit der sie seit acht Jahren zusammen ist (queer.de berichtete). Ihren Mitbewohner Marco Strecker ermunterte sie mit ihrer Offenheit zum Coming-out (queer.de berichtete). (cw/spot)
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