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Doku mit fiktiven Elementen

Eine poppig-bunte Utopie jenseits des Binären im Sport

Der Film "Life is not a competition, but I'm winning" von Regisseurin Julia Fuhr Mann geht ab Mitte Dezember 2023 auf Kinotour durch Deutschland.


"Life is not a competition, but I'm winning" wurde Anfang Oktober als Deutschlandpremiere auf dem Filmfest Hamburg gezeigt (Bild: Schuldenberg Films)
  • 2. Dezember 2023, 09:50h 2 Min.

Wenn die Geschichte von den Siegern geschrieben wird, wo bleiben dann all jene, die nie an den Spielen teilnehmen durften? Ein Kollektiv queerer Athlet*innen entert das Olympiastadion von Athen und ehrt dort diejenigen, für die das Siegerpodest niemals vorgesehen war.

Dokumentarfilm mit fiktiven Elementen


Die Kinotour startet am 14. Dezember 2023

Kaum ein Bereich der Gesellschaft ist noch so strikt nach Geschlechtern getrennt wie die Welt des Sports. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Athletinnen, sondern prägt auch maßgeblich das Geschlechterbild von Millionen Sportfans. In "Life is not a competition, but I'm winning" werden Amanda Reiter, eine trans Marathonläuferin aus der bayerischen Provinz, sowie Annet Negesa, eine 800-Meter-Läuferin aus Uganda begleitet. Beide sind mit den beengenden Geschlechtervorstellungen der Sportwelt konfrontiert und versuchen auf ihre jeweils eigene Weise, sich daraus zu befreien.

Die dokumentarische Ebene von "Life is not a competition, but I'm winning" wird mit fiktiven Momenten verwoben. Darin bildet eine Gruppe ehemaliger Athletinnen ein queer-feministisches Kollektiv, das eine utopische Gegenwelt jenseits starrer Geschlechterbilder entwirft. Im Film blicken die Filmemacher*­innen aus queerer Perspektive auf die starren Geschlechternormen im Leistungssport und entwerfen eine poppig-bunte Utopie jenseits des Binären.

"Life is not a competition, but I'm winning" lief als Weltpremiere auf der Critics Week des Filmfestivals von Venedig, erhielt auf den First Steps Award den Michael-Ballhaus-Preis für die beste Kamera und war Gewinnerfilm beim ARRI Production Award und dem British Pathé Archive Award. Anfang Oktober wurde der Film als Deutschlandpremiere auf dem Filmfest Hamburg gezeigt. (dd/pm)

Ab Mitte Dezember wird es eine Kinotour durch Deutschland mit Besuch der Regisseurin Julia Fuhr Mann und weiteren Protagonist*­innen geben:

Donnerstag, 14.12.23, 20.15 Uhr – München Monopol Kinostartpremiere (Tickets)

Freitag, 15.12.23, 18 Uhr – Nürnberg Casablanca in Kooperation mit Rosa Panther e.V. (Tickets)

Samstag, 16.12.23, 18 und 20 Uhr – Ingolstadt Audi Programmkino (Tickets)

Sonntag, 17.12.23, 17.30 Uhr – Berlin Klick Kino (Tickets) in Kooperation mit LSVD Berlin Brandenburg, DFC Kreuzberg, KOFAS, Discover Football sowie der Queer Media Society (Tickets)

Montag, 18.12.23, 20 Uhr – Köln Filmpalette in Kooperation mit SC Janus (Tickets)

Dienstag, 19.12.23, 18 Uhr – Münster Cinema (Tickets)

Mittwoch, 20.12.23, 20 Uhr – Frankfurt Filmforum Höchst (Tickets unter Tel.: 069-21245714 oder per E-Mail unter filmforum.vhs@stadt-frankfurt.de)

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