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- 07. Mai 2006 2 Min.
Fünf Busse fahren von Berlin zur "Parade der Gleichberechtigung" am 10. Juni nach Polen. Das Ticket kostet nur 55 Euro.
Von Carsten Weidemann
Die Berliner Initiative "Warschauer Pakt 2006" organisiert zusammen mit "Anders Reisen" eine Busreise zum Warschauer CSD am 10. Juni. "Die Erfahrungen vom vergangenen Wochenende (Krakówer Festival für Toleranz) zeigen, dass es wichtig und erfolgreich ist, mit internationaler Beteiligung die polnischen Lesben- und Schwulenorganisationen zu unterstützen", unterstützt der Lesben- und Schwulenverband LSVD die Aktion.
"Anders Reisen" hat ein Rundum-sorglos-Paket für An- und Abreise und den Aufenthalt in Warschau geschnürt: Los geht's am 9. Juni am späten Abend in Berlin. Fünf Busse mit Schlafsesseln fahren mit bis zu 250 Teilnehmern nach Warschau. Dort nimmt man am nächsten Tag ab 12 Uhr an der "Parada Równoczi" ("Parade der Gleichberechtigung") teil, die drei bis vier Stunden dauert. Man hat noch Zeit für ein Abendessen, jede Menge Diskussionen und einen Bummel durch die Altstadt. Gegen 21 Uhr fahren die Busse wieder gen Heimat. Damit so viele Menschen wie möglich mitfahren können, kostet die Tour nur 55 Euro.
Für 50 Teilnehmer besteht auch die Möglichkeit, in Warschau zu übernachten und erst am 11 Juni wieder mit dem Bus nach Berlin zurückzufahren. Der "Warschauer Pakt" hat 25 Doppelzimmer im "Mercure Warschau" reserviert, einem Drei-Sterne-Hotel in der Innenstadt von Warschau. Wer diese Variante wählt, zahlt inklusive Übernachtung 97 Euro für die Reise.
Der "Warschauer Pakt 2006" ist ein Zusammenschluss von mehreren Berliner Institutionen und Privatpersonen, darunter Thomas Hermanns und sein Quatsch Comedy Club sowie das Stadtmagazin "Siegessäule". Vorrangiges Ziel des "Warschauer Paktes" ist die finanzielle und organisatorische Unterstützung für die CSD-Abschlussveranstaltung in Polens Hauptstadt. So konnte der "Warschauer Pakt" bereits Jimmy Somerville gewinnen und damit einem Wunsch der Warschauer entsprechen.
7. Mai 2006



















Die Idee find ich zwar gut, aber das Unterfangen ist mit Sicherheit nicht ungefährlich. Man beachte die Ausschreitungen dort in der Vergangenheit. wenn Schwule und Lesben dort auf die Straße gehen...
Aber wer´s will... bitte....