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Polizeibericht

Beim Sexdate ausgeraubt: Polizei fasst Tatverdächtige

Fahndungserfolg für die Berliner Polizei: Zwei Männer, die einen Schwulen beim Sexdate ausgeraubt und schwer verletzt haben sollen, sind gefasst.


Die Polizei freut sich über einen Fahndungserfolg (Bild: Polizei Berlin / Youtube)

  • 4. Dezember 2023, 14:44h 2 Min.

Eine im Oktober in Berlin gestartete Öffentlichkeitsfahndung nach einem homophoben Tatverdächtigen war erfolgreich: Die Hauptstadtpolizei teilte am Montag mit, dass sie einen 22-Jährigen identifiziert habe. Im Zuge der Ermittlungen hätte auch sein ein Jahr älterer mutmaßlicher Komplize namhaft gemacht werden können. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern bislang noch an.

Die Polizei hatte am 12. Oktober ein Foto des Tatverdächtigen veröffentlicht (queer.de berichtete). Dabei ging es um eine Tat vom 22. Januar: Die beiden Verdächtigen sollen damals gegen 8.20 Uhr in der Chausseestraße in Mitte einen 34-jährigen Mann ausgeraubt haben, der dabei schwere Gesichtsverletzungen erlitt.

Die Tatverdächtigen raubten unter anderem Bekleidung und hochwertige technische Geräte. Kurz vor der Tat hatte der Beraubte Kontakt zu dem Gesuchten und dessen Begleiter über eine Dating-Plattform für schwule und bisexuelle Männer aufgenommen. Das Fahndungsfoto des Tatverdächtigen war sein damaliges Profilbild von dieser Plattform, auf welcher er unter dem Namen "deinBaby20" agierte.

Weitere Fotofahndung noch immer aktuell

Eine andere Fotofahndung vom vergangenen Monat, mit der ein Homo-Hasser gesucht wird, ist weiterhin aktuell: Die Berliner Polizei sucht nach einem 18- bis 20-jährigen Verdächtigen, vor einem halben Jahr mit einem Mittäter mehrere Personen in der queeren Bar Tipsy Bear in Prenzlauer Berg homophob beleidigt und mit Reizgas besprüht haben soll (queer.de berichtete).

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (pm/cw)

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