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Amerikanischer TV-Preis
Golden Globes 2024: "Barbenheimer" räumt bei Nominierungen ab
Das Duell der Sommerkinohits "Barbie" und "Oppenheimer" geht auch bei den Golden Globes weiter. Auch einige queere TV-Highlights können auf eine Auszeichnung hoffen.

Barbie und Ken sind einfach nicht zu stoppen… (Bild: Warner Bros. Pictures)
- 12. Dezember 2023, 08:47h 4 Min.
Wie zu erwarten war: "Barbie" und "Oppenheimer" sind unter den großen Gewinnern bei den Nominierungen für die Golden Globes 2024. "Barbie" räumte mit neun die meisten Nominierungen ab, "Oppenheimer" holte immerhin acht.
"Barbie" hat den Vorsprung der Kategorie "Bester Song" zu verdanken. Gleich drei Lieder schafften es in die Auswahl: "What Was I Made For" von Billie Eilish, "Dance the Night" von Dua Lipa und das von Ryan Gosling gesungene "I'm Just Ken". Ansonsten gab es Nominierungen als beste Komödie, für Regisseurin Greta Gerwig, das Drehbuch, Hauptdarstellerin Margot Robbie und Nebendarsteller Ryan Gosling.
"Oppenheimer" reüssierte als bestes Drama, für das Drehbuch, Regisseur Christopher Nolan, Hauptdarsteller Cillian Murphy, Nebendarsteller Robert Downey Jr. und Nebendarstellerin Emily Blunt.
Außerdem erfolgreich: "Killers of the Flower Moon". Der Spätwestern holte insgesamt sieben Nominierungen, unter anderem für Regisseur Martin Scorsese, Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio, Nebendarsteller Robert De Niro und Hauptdarstellerin Lily Gladstone.
Auch sieben Vorschläge erhielt die Frankenstein-Groteske "Poor Things" mit Emma Stone. Neu in diesem Jahr: In jeder Kategorie gibt es dieses Mal sechs statt bisher fünf Nennungen.
Bester Film: "Barbie" und "Oppenheimer" mit Siegchancen
In den wichtigsten Kategorien gehen sich "Oppenheimer" und "Barbie" aus dem Weg. Der Atombombenthriller bewirbt sich um das beste Drama. Hauptgegner in dieser Kategorie dürfte "Killers of the Flower Moon" sein. Daneben treten das Justizdrama "Anatomie eines Falls", "Maestro", das südkoreanische Liebesdrama "Past Lives" und das KZ-Drama "The Zone of Interest" an.
Bei den Komödien geht "Barbie" gegen den favorisierten Kritikererfolg "Poor Things" (Goldener Löwe in Venedig) ins Rennen. Das Feld komplettieren "Air", "American Fiction", "The Holdovers" und "May December".
/ goldenglobesCongratulations to the 81st #GoldenGlobes nominees for Best Picture – Musical/Comedy:
Golden Globe Awards (@goldenglobes) December 11, 2023
AIR
AMERICAN FICTION
BARBIE
THE HOLDOVERS
MAY DECEMBER
POOR THINGS pic.twitter.com/VFjOXjEjWF
Kategorienübergreifend für die beste Regie sind Bradley Cooper ("Maestro"), Greta Gerwig ("Barbie"), Yorgos Lanthimos ("Poor Things"), Christopher Nolan (" Oppenheimer"), Martin Scorsese ("Killers of the Flower Moon") und Celine Song ("Past Lives") nominiert.
Bradley Cooper ist nicht nur als Regisseur, sondern auch für seine Hauptrolle im Leonard-Bernstein-Biopic "Maestro" nominiert, wo er mit "Oppenheimer"-Titelheld Cillian Murphy um den Globe streiten dürfte. Die weiteren Nominierten sind Leonardo DiCaprio ("Killers of the Flower Moon"), Colman Domingo ("Rustin"), Barry Keoghan ("Saltburn") und Andrew Scott ("All of Us Strangers").
Bei den Komödien schafften es Kultmime Nicolas Cage ("Dream Scenario") und Jungstar Timothée Chalamet ("Wonka") in die Liste. Mit Matt Damon ("Air"), Paul Giamatti ("The Holdovers"), Joaquin Phoenix ("Beau Is Afraid") und Jeffrey Wright ("American Fiction") ist das Feld prominent besetzt.
Bei den Nebendarstellern heißt es wieder "Oppenheimer" (Robert Downey Jr.) gegen "Barbie" (Ryan Gosling). Aus "Poor Things" sind mit Willem Dafoe und Mark Ruffalo gleich zwei Nominierte dabei. Dazu kommen Robert De Niro ("Killers of the Flower Moon") und Charles Melton ("May December").
Darstellerinnen: Sandra Hüller nominiert
Nachdem sie am Wochenende den Europäischen Filmpreis für "Anatomie eines Falls" gewonnen hat, kann sich Sandra Hüller nun auch Golden-Globe-Nominierte nennen. Die 45-Jährige ist als beste Hauptdarstellerin in einem Drama dabei. Sie spielt in dem Gerichtsdrama eine bisexuelle Hauptverdächtige. "Anatomie eines Falles" ist daneben auch als bestes Drama und als bester ausländischer Film im Rennen. Den gleichen Doppelschlag schaffte das britische KZ-Drama "The Zone of Interest" – ebenfalls mit "Toni Erdmann"-Star Sandra Hüller.
Gegen Sandra Hüller treten Lily Gladstone ("Killers of the Flower Moon"), Carey Mulligan ("Maestro"), Annette Bening ("Nyad"), Greta Lee ("Past Lives") und Cailee Spaeny ("Priscilla") an.
Margot "Barbie" Robbie darf sich als Komödien-Darstellerin Hoffnungen machen. In ihrer Kategorie gilt aber Emma Stone als Favoritin. Außerdem dabei Fantasia Barrino ("The Color Purple"), Jennifer Lawrence ("No Hard Feelings"), Natalie Portman ("May December") und Alma Pöysti ("Fallen Leaves").
Beste Nebendarstellerin könnten Emily Blunt ("Oppenheimer"), Danielle Brooks ("The Color Purple"), Jodie Foster ("Nyad"), Julianne Moore ("May December"), Rosamund Pike ("Saltburn") oder Da'Vine Joy Randolph ("The Holdovers") werden.
Serien: "Succession" dominiert deutlich
Bei den Serien gibt es ebenfalls keine größeren Überraschungen. Bei den Dramen dominiert "Succession" mit neun Nominierungen. Gleich drei davon entfallen auf die Hauptdarsteller Kieran Culkin, Jeremy Strong und Brian Cox. Bei den Nebenrollen sind ebenfalls drei "Succession"-Männer nominiert: Matthew Macfadyen, Alan Ruck und Alexander Skarsgård. Dazu kommen Hauptdarstellerin Sarah Snook und Nebendarstellerin J. Smith-Cameron.
Im Comedy-Feld verteilen sich die meisten Nominierungen auf "The Bear" und "Only Murders in the Building". Beide Serien kommen auf je fünf Nennungen.
Bella Ramsey, Matt Bomer und Wanda Sykes nominiert
Aus queerer Sicht interessant ist auch die Nominierung für den nichtbinären TV-Star Bell Ramsey ("The Last of Us") als beste Schauspielerin in einer Hauptrolle. "The Last of Us" kann sich auch Hoffnungen auf den Preis als beste Dramaserie machen, auch der Hauptdarsteller Pedro Pascal ist nominiert. Chancen auf den Preis als beste Anthologieserie hat außerdem "Fellow Travelers", auch der offen schwule Hauptdarsteller Matt Bomer hat eine Nominierung erhalten. Im Kampf um den Preis als bester Stand-up-Comedian oder beste Stand-up-Comedienne ist die lesbische Komikerin Wanda Sykes nominiert – neben Showgrößen wie Ricky Gervais, Chris Rock oder Sarah Silverman.

Hawk (Matt Bomer, li.) und Tim (Jonathan Bailey) in "Fellow Traveler", das hierzulande auf Disney+ zu sehen ist (Bild: Showtime)
Alle Nominierungen auf einen Blick gibt es auf der Homepage der Golden Globes. Die Verleihung der 81. Golden Globes findet am 7. Januar 2024 statt. (spot/cw)
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