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Einschaltquoten

Fast vier Millionen Menschen sehen "Ein Regenbogen zu Weihnachten"

Der queere Weihnachtsfilm am Sonntagabend konnte anständige Quoten verbuchen – und war sogar erfolgreicher als ein zeitgleich im Free-TV ausgestrahltes Bundesliga-Spitzenspiel mit dem FC Bayern.


"Ein Regenbogen zu Weihnachten" lief am Sonntagabend in der ZDF-Primetime (Bild: Screenshot ZDF)

Der ZDF-Fernsehfilm "Ein Regenbogen zu Weihnachten" konnte am Sonntagabend bei starker Konkurrenz 3,71 Millionen Zuschauer*innen erreichen. Das teilte die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung, die deutsche Fernsehquoten misst, am Montagvormittag mit. Der Marktanteil lag damit bei 12,4 Prozent – und liegt damit leicht unter dem ZDF-Schnitt.

In der Primetime musste sich "Ein Regenbogen zu Weihnachten" nur dem traditionellen ARD-Sonntagskrimi geschlagen geben: "Polizeiruf 110: Nur Gespenster" sahen 7,43 Millionen Menschen. Der queere Weihnachtsfilm interessierte aber mehr Menschen als die Liverübertragung des Herrenfußball-Bundesligaspiels FC Bayern München gegen den VfB Stuttgart auf Sat.1, der 3,63 Millionen Menschen vor die Fernsehgeräte lockte – und damit 80.000 weniger als der ZDF-Film. Der Sat.1-Marktanteil liegt damit in diesem Zeitraum 0,4 Prozent unter dem des Zweiten Programms. Die ProSieben-Show "Wer stiehlt mir die Show?" erreichte gar nur 2,13 Millionen Personen, während RTL mit einer NFL-Übertragung auf weniger als eine Million Interessierte kam.

ZDF-Weihnachtsfilm bei Jüngeren weniger populär

"Ein Regenbogen zu Weihnachten" war insbesondere ein Erfolg in der älteren Generation. So lag die Einschaltquote bei der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen nur bei 380.000 – und der Marktanteil damit bei schwachen 5,1 Prozent. Unter Jüngeren musste sich der ZDF-Fernsehfilm damit deutlich der Sendung "Wer stiehlt mir die Show?" (1,48 Millionen), dem Bayern-Spiel (1,15 Millionen) und dem "Polizeiruf" (850.000) geschlagen geben. Der Film landete sogar hinter "Kitchen Impossible" auf Vox (410.000).

Die Einschaltquoten sind allerdings ungenau – und zählen beispielsweise jene Zuschauer*innen nicht mit, die den Weihnachtsfilm bereits in der ZDF-Mediathek gesehen haben. Dabei wurde dort der Film bereits vor einem Monat veröffentlicht. Die meisten Konkurrenzprogramme sind dagegen echte Erstausstrahlungen gewesen. Interessierte können "Ein Regenbogen zu Weihnachten" noch bis November 2024 in der ZDF-Mediathek kostenlos streamen. (dk)

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