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Hamburg
Knackige Kerle, die singen, steppen und tanzen
Das Theaterschiff Hamburg zeigt die erotische und berührende Matrosen-Show "Wellen, Sturm und steife Brisen".

Matrosen: Versprechen. Verführung. Sehnsucht. (Bild: Oliver Fantitsch)
- 20. Dezember 2023, 06:27h 2 Min.
Das Theaterschiff Hamburg begibt sich auf hohe See und in ganz neue Gewässer: Die kleine Bühne präsentiert eine große Show – virtuos, erotisch, berührend. Eine Show, die einfach aufs Theaterschiff gehört: Matrosen – drei knackige Kerle, die singen, steppen, tanzen.
"Wellen, Sturm und steife Brisen" ist schnell, sexy, komisch. Und vor allem pur Hamburg. Matrosen – ein Wort, bei dem die Fantasie keine Grenzen kennt: Versprechen, Verführung, Sehnsucht. Eine Show voller Fernweh und Lebenshunger, voller Leidenschaft und Meeresglück, voll Liebe, Lust und Sinnlichkeit. Matrosen – oft viel zu weit weg, aber jetzt zum Greifen nah.
Der künstlerische Leiter des Theaterschiff Hamburg Michael Frowin über die Matrosen-Show
"Das Maritime steckt bei uns ja in jeder Planke, wie könnte es anders sein bei einem Theaterschiff. Trotzdem haben wir lange kein maritimes Programm gemacht – vielleicht weil es so naheliegt. Ich bin seit 2007 als künstlerischer Leiter an Bord und mein erstes Programm war "Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr" – eine ziemlich schräge Seenmannslieder-Revue. Ich wollte nie in das Hans-Albers-Fahrwasser kommen, in diese merkwürdige Romantik und wohlige Seligkeit, das hat sich für mich immer falsch angefühlt. Mich hat immer mehr der Dreck, das Raue interessiert, die Widersprüche, das Unerträgliche an der Sehnsucht und die völlige Hingabe an den Ozean. Große Gefühle, keine spießigen Klischees.
Und genau das präsentiert "Wellen, Sturm und Steife Brisen", dafür steht die Matrosen-Show: Große Gefühle. Und unsere fantastischen und sehr knackigen Matrosen nutzen dazu die ganze Palette: Vom bekannten Shanty über Schlager bis zur fetten Show- und Pop-Nummer. Nackte Haut und ein Herz dahinter. Steppnummern, Strip, Tango – alles dabei. Und das direkt vor den Augen des Publikums – schließlich ist kein Platz auf dem Theaterschiff weiter als sieben Meter entfernt. Ich sag mal so: Wer sich das nicht anguckt, ist selber schuld." (dd/pm)
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