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- 1. Januar 2024, 05:38h 1 Min.
In der Nacht zu Sonntag kam es in Berlin-Schöneberg zu einem queerfeindlichen Angriff. Wie die Polizei der Hauptstadt am Sonntag mitteilte, soll ein Paar im Alter von 22 und 24 Jahren in der der Nacht zu Sonntag in der Zietenstraße unterwegs gewesen sein, als ihm von einer vierköpfigen Männergruppe Drogen zum Kauf angeboten worden sein sollen. Als die Betroffenen abgelehnt hätten, sollen die Tatverdächtigen sie daraufhin homophob beleidigt haben. Anschließend hätten die Angreifer auf das Paar eingeschlagen und getreten, bevor sie in unbekannte Richtung flüchteten.
Die Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht und dort behandelt. Der Polizeiliche Staatsschutz hat, wie bei Hasskriminalität üblich, die weiteren Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung übernommen.
Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über queerfeindliche Übergriffe, da die Polizei des Stadtstaats mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für LGBTI. (pm/cw)













