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Filmpreise

US-Kritiker*­innen küren Andrew Scott zum besten Schauspieler

Der irische Schauspieler Andrew Scott wurde für seine Hauptrolle im queeren Drama "All of Us Strangers" vom US-Verband National Society of Film Critics (NSFC) ausgezeichnet. Beste Schauspielerin ist Sandra Hüller.


Andrew Scott in (Bild: The Walt Disney Company Germany GmbH)
  • 7. Januar 2024, 14:14h 2 Min.

Der US-Verband National Society of Film Critics (NSFC), dem rund 60 namhafte Filmkritiker*innen angehören, hat am Samstag die Gewinner*innen der diesjährigen Filmpreise bekanntgegeben.Zum besten Schauspieler wurde der Ire Andrew Scott für seine Hauptrolle im queeren Drama "All of Us Strangers" gekürt. In dem Film des schwulen Regisseurs Andrew Haigh ("Weekend", "Looking") spielt Scott einen Drehbuchautor, der durch eine Zeitschleife 30 Jahre zurück in die Vergangenheit reist und auf diese Weise noch einmal mit seinen eigentlich verstorbenen Eltern sprechen kann – auch darüber, dass er schwul ist. Deutscher Kinostart ist am 8. Februar 2024.

Direktlink | Deutscher Trailer zu "All of Us Strangers"
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Zur besten Schauspielerin wurde Sandra Hüller für ihre Rollen in "Anatomie eines Falls" (in dem Gerichtsdrama spielt sie eine bisexuelle Hauptverdächtige) und "The Zone of Interest" gewählt. Sie lag stimmenmäßig vor Emma Stone ("Poor Things") und Lily Gladstone ("Killers of the Flower Moon"). Im Dezember hatte bereits der Filmkritiker*innen-Verband LAFCA (Los Angeles Film Critics Association) Hüller ausgezeichnet. Die Deutsche ist auch bei den Golden Globes im Rennen, die in der Nacht zum Montag in Beverly Hills vergeben werden.

Wer wurde ansonsten ausgezeichnet?

Den NSFC-Preis als "Bester Film" gewann die Romanze "Past Lives", das Spielfilmdebüt der südkoreanisch-kanadischen Filmemacherin Celine Song. In dieser Sparte folgte als Runner-Up das Drama "The Zone of Interest" und an dritter Stelle "Oppenheimer". Der Regie-Preis ging an den Briten Jonathan Glazer für "The Zone of Interest". Hüller spielt darin die Ehefrau des KZ-Kommandanten Rudolf Höß (Christian Friedel), der mit seiner Familie direkt am Konzentrationslager Auschwitz ein luxuriöses Haus bewohnt. In der Sparte "nicht-englischsprachiger Film" holte die finnische Tragikomödie "Fallende Blätter" von Aki Kaurismäki die meisten Stimmen, gefolgt von "The Zone of Interest" und "Anatomie eines Falls".

Der Verband National Society of Film Critics spricht die Ehrungen seit 1966 aus. In den vergangenen Jahren stimmten die Juror*innen unter anderem für Filme wie "Moonlight", "Parasite" und "Nomadland", die später auch den Spitzen-Oscar als "Bester Film" gewannen. (cw/dpa)

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