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Polizeibericht
Berlin: Trans Personen in U-Bahn attackiert
- 19. Januar 2024, 09:44h 1 Min.
Die Berliner Polizei hat mitgeteilt, dass sie wegen eines transfeindlichen Angriffs am Donnerstagabend in den Ortsteil Wittenau gerufen worden ist. Zwei trans Personen seien dort in der U-Bahn angegriffen und transfeindlich beleidigt worden.
Nach bisherigen Erkenntnissen und Aussagen von Zeug*innen befanden sich die beiden 19 und 21-Jährigen gegen 22.10 Uhr in der Linie U8. Schon während der Fahrt sollen sie von einer siebenköpfigen Personengruppe bedrängt und zu ihrer Geschlechtsidentität befragt worden sein. Als die beiden am U-Bahnhof Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik ausstiegen, soll ihnen die Gruppe gefolgt sein und sie mit Faustschlägen traktiert haben. Anschließend sollen die Tatverdächtigen in Richtung Oranienburger Straße geflüchtet sein. Weiter Informationen zu den Tatverdächtigen teilte die Polizei, wie in Erstmeldungen üblich, nicht mit.
Der 21-Jährige klagte über Schmerzen im Gesicht und wurde von alarmierten Rettungskräften am Ort behandelt. Der 19-Jährige erlitt Verletzungen an der Nase und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen.
In der Bundeshauptstadt haben Polizei und Staatsanwaltschaft haben eigene Ansprechpartner*innen für LGBTI. (pm/cw)














