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- 17. Mai 2006 1 Min.
Straßburg (queer.de) - Nach den homofeindlichen Vorfällen vor einer Moskauer Diskothek, hat sich jetzt der Europarat kritisch geäußert. Generalsekretär Terry Davis forderte in einer Erklärung die Behörden auf, aktiv gegen sexuelle Diskriminierung vorzugehen. "Es ist bedauerlich, dass manche Leute, die sich eigentlich als erste gegen derart eklatantes Unrecht wenden müssten, homophobes Gedankengut befürworten und aktiv unterstützen", meinte er. Neben den wiederholten Aufmärschen von Rechtsradikalen vor einer schwulen Party-Location, weigert sich derzeit die Moskauer Stadtregierung unter Bürgermeister Juri Luschkow, die für den 27. Mai geplante schwul-lesbische Parade zu genehmigen. Die Mehrheit der Gesellschaft sei gegen den "öffentlichen Ausdruck sexueller Neigungen", hatte Luschkow begründet. Die Parade-Organisatoren hatten inzwischen angekündigt, dennoch den Marsch durchführen zu wollen. Mit der Unterstützung des Europarates und mit einer direkten Einladung von Präsident Putin erhoffen sich die schwul-lesbischen Gruppen einen höheren öffentlichen Druck. (cs)















Das soll einer verstehen, da könnten die Russen zu recht sagen: "Kehrt erstmal vor der eigenen Haustür". (Soll nicht heißen das ich das in Russland für gut heise, soll eher die Praxis des Europarates anprangern)