https://queer.de/?48349
Polizeibericht
Berlin: Eskalation nach transfeindlicher Beleidigung
- 3. Februar 2024, 02:40h 1 Min.
In einer Straßenbahn in Berlin-Rummelsburg sind am Mittwochnachmittag drei Frauen in Streit geraten und haben sich geprügelt.
Eine 17- und eine 23-Jährige sollen eine 43 Jahre alte Frau transfeindlich beleidigt haben, wie die Polizei Berlin am Freitag mitteilte. Daraufhin habe die 43-Jährige die beiden unter anderem rassistisch beleidigt, hieß es. Der Streit ist laut Polizei eskaliert und die Frauen hätten sich gegenseitig mit Schlägen und Tritten angegriffen.
Der Vorfall ereignete sich kurz nach 14 Uhr in einer Straßenbahn der Linie 21 in Richtung Schöneweide an der Haltestelle Marktstraße. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat der Polizei.
Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw/dpa)















