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- 4. Februar 2024, 11:31h 2 Min.
Vor einem Imbiss in Berlin-Marzahn wurde am frühen Sonntagmorgen ein junger Mann aus einer Männergruppe heraus erst beleidigt, dann geschlagen und getreten. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am Sonntagmittag.
Der 23-Jährige gab an, dass er gegen 5 Uhr zu Fuß in der Havemannstraße unterwegs war und in Höhe des Imbisses einer vierköpfiger Männergruppe begegnete, aus der heraus er in seiner Muttersprache homophob beleidigt worden sein soll. Als er die Unbekannten fragte, was das soll, sollen drei Personen aus der Gruppe auf ihn eingeschlagen und zu Boden gebracht haben. Dort sollen die Tatverdächtigen weiter auf ihn eingetreten haben. Erst als ein Mitarbeiter aus dem Imbiss hinzukam, sollen die Angreifer von dem jungen Mann abgelassen haben und flüchteten in unbekannte Richtung.
Der 23-Jährige erlitt eine Schnittwunde an einem Unterarm und Verletzungen am Hals und wurde durch alarmierte Rettungskräfte in eine Klinik gebracht. Die Ermittlungen zu der Beleidigung und der gefährlichen Körperverletzungen dauern an. Nähe Angaben zu den Angreifern wurden im Polizeibericht nicht gemacht.
Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw/dpa)















