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Einzelkommentar zu:
Englands Schulen sind homophob


#6 saltgayAnonym
  • 18.05.2006, 21:12h
  • @ adrian
    In der Wirtschaft geht es keinen Deut zivilisierter zu. Da kann es dir passieren, dass du auf blauen Dunst in einer Kneipe mit einem Stricher konfrontiert wirst, den dein neuer Kollege im voraus bezahlt hat. Nur, damit du auch erpressbar werden könntest und ihm nicht etwa auf seine krummen Wege kommst. Passiert 1989 in einer Hafenbar in Dunkerque. Sein Pech war, dass er sich nach Besuch bei seiner Lieblingsnutte, im Puff nebenan, so besoffen hatte, dass die Sache aufflog. Das war nicht der Betrieb von Röhrig "Gas-Wasser-Scheiße", sondern eine Tochter von Burmah-Castrol und einem belgischen Glaserzeuger. Du kannst dir denken, dass ich den Stricher halbtot gequatscht habe und halbwegs nüchtern in mein Hotelbett gekippt bin - allein.

    Viele Gedanken habe ich mir vor einem Jahr gemacht. Da fing ich im Nebenjob als Pauker an einer Schule an. Als meine Schüler mir aus Neugierde über den für sie neuen Pauker auf die Pelle rückten, überlegte ich schon etwas. Kollegen fragen? Als Pendler zwischen Industrie und Schule biste ja selbst für Kollegen ein Exot. Da hat mir der Leitfaden der GEW geholfen, den du als *.pdf-Datei downloaden kannst. Es gab wohl ein paar Schüler, die nicht aus meinem direkten Umfeld kamen, die ein paar Spüche und dumme Fragen abließen - doch die, die mit mir direkt konfrontiert waren, haben es akzeptiert, wenn auch manche mit Widerwillen. Ich schreibe das so ausführlich, weil es vielleicht den Einen oder Anderen auch angeht. Bei meinen Schülern handelt es sich um Haupt- & Realschüler meist der 9. & 10. Klasse. Also die Gruppe, für die schwul & Schwuchtel die am häufigsten gebrauchten Schimpfworte sind. So etwas wird in meiner Anwesenheit allerdings nicht mehr ausgesprochen. Da greife ich durch - ebenso wir bei Nazi-Parolen. Aber, das ist ja auch selbstverständlich. So, mehr fällt mir im Moment zu dem Thema nicht ein.

    Groetjes Stephan
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