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"Das große Wiedersehen"
Königin Lucy zeigt Demut
Beim "Großen Wiedersehen" stand die diesjährige Dschungelkönigin Lucy Diakovska nur kurz im Zentrum des Dschungel-Recap. Zudem erhalten Dschungelfans eine Extra-Ration der Realityshow im Sommer.

Königin Lucy bei der Wiedersehenshow neben dem Drittplatzierten Tim (Bild: RTL)
- 6. Februar 2024, 10:12h 6 Min.
Die diesjährige Dschungelkönigin wurde mit Lucy Diakovska (47) bereits gekrönt – als erste offen lesbische Teilnehmerin. Aber vorbei ist "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus" erst nach dem traditionellen "Großen Wiedersehen" (RTL und RTL+) aller diesjährigen Kandidaten im Baumhaus. Das wurde neben zahlreichen Rückblenden am Montagabend ("Tag 18") im Dschungelcamp besprochen.
Untypisch Königin aber typisch Lucy begrüßte die Dschungel-Queen erst jeden ihrer Mitcamper herzlich und persönlich, bevor sie ihre Aufmerksamkeit dem Moderations-Team Sonja Zietlow (55) und Jan Köppen (40) widmete. Dass sie im Camp so aufblühen und jede Minute lieben werde, hätte sie selbst nicht erwartet, erklärte die Gewinnerin der 17. Staffel. Zum Sieg hätte sie unter anderem ihre Offenheit gebracht, mutmaßte Lucy: "Das hat mir gezeigt, dass ich auch in meinem Leben ein bisschen offener mit meinen Emotionen umgehen sollte und das nicht immer für mich behalten sollte."
Der andere queere PromiTwenty4Tim (23), der auf Platz drei gelandet war, hatte eine andere Idee, warum Lucy gewonnen hat: "Du hast nicht einmal gemeckert. Nicht einmal." Ihr Geld werde sie unter anderem in einen Nationalpark bei ihrem Hotel in Bulgarien und in eine Tierhilfsorganisation investieren.
Instagram / ichbineinstar.rtl | Der Dschungel hat Tim "maskulinisiert"
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Andere Teilnehmende sind offener mit dem Meckern: Die ehemalige GNTM-Teilnehmerin Anya Elsner (20) zeigte sich enttäuscht, dass sie keine Gelegenheit bekommen habe, ihre Angst vor Spinnen zu überwinden und nur im Camp hätte sitzen musste. Cora Schumacher (47) ärgerte sich am meisten über ihren Körper – weil sie wegen einem "Hüsterchen" frühzeitig ausscheiden musste. "Ich wäre sehr, sehr gerne ein bisschen länger bei euch in Therapie geblieben", sagte sie.
Kim Virgina: "Weil ich scheiß unsympathisch war"
Kim Virgina (28), die sich im Gegensatz zu Königin Lucy für die Show ein eigenes Krönchen aufgesetzt hatte, hatte bekanntermaßen etwas mehr Zeit mit dem Getier im Camp. Eine Erklärung, warum sie so oft zu den Prüfungen gewählt wurde, hatte sie mittlerweile auch: "Weil ich scheiß unsympathisch war." Auch das große Thema der Staffel wurde im Baumhaus natürlich noch einmal besprochen: Ihrem TV-Ex Mike Heiter (31) warf sie abermals Respektlosigkeit vor. "Im Privaten sind viele schlimme Dinge passiert, die ich nicht so verarbeitet habe und die dann rauskamen", erklärte sie ihre Angriffe auf den Reality-Star. Immerhin einen davon würde sie mittlerweile gerne zurücknehmen: Dass sie die Beziehung zu seinem Kind in der Show gegen ihn verwendet hat.

(Bild: RTL)
Camp-Feindin Leyla Lahouar (27) zeigte sich indes nur mäßig interessiert an Kims Ausführungen, was sie auch offen zugab. Hellhöriger wurde sie, als ihr Dschungel-Schwarm Mike befragt wurde. Dass die zwei eine Nacht eng aneinander gekuschelt auf einer Pritsche verbracht haben, hielten beide mittlerweile für eine "doofe Idee". Das lag allerdings weniger an Kim und mehr an der mangelnden Hygiene. "Wir haben einfach gestunken", erörterte Leyla. Für die Zukunft ist allerdings nichts ausgeschlossen, wie Mike versicherte: "Unser Freundschaftsarmband hab ich noch. Wir sind so verblieben, dass wir in Kontakt bleiben..."
Felix von Jascheroff: "Mir ging das von vorneherein tierisch auf die Eier"
Felix von Jascheroff (41) fühlte sich von dem Dreiecksdrama indes seiner Bildschirmzeit beraubt: "Mir ging das von vorneherein tierisch auf die Eier." Als ehrliche Haut mit Schlafentzug hätte er das auch nicht für sich behalten können, so der GZSZ-Star. Das war allerdings nicht sein einziges Problem. "Ich bin ein freiheitsliebender Mensch und wenn du nicht rauskommst, wird es schwierig", erklärte von Jascheroff weiter.
David Odonkor (39) durfte sich in der Runde noch einmal zum Popo-Gate äußern: "Wenn man über drei, vier, fünf Stunden nackte Ärsche sieht, dann ist es zu viel." Er hätte sich bei der Ablenkung nicht mehr auf die Gespräche konzentrieren können, meinte der Fußballer. Die Frauen habe er deshalb gebeten, sich etwas anzuziehen. Die Zeit im Camp bezeichnete der Profi-Sportler trotzdem als "megaschön". Er habe gelernt, mit vielen Charakteren umzugehen und mit seinen eigenen Gedanken. Überraschend auch die Erkenntnis, dass er seine Mitcamper seinen Fußball-Kollegen vorziehen würde. Der Grund ist weniger überraschend: "Die kann man noch erziehen."
Ein weiteres "Paar" hatten im Camp Heinz Hoenig (72) und sein "Ziwi" Fabio Knez (30) gebildet. Auch beim Rückblick überschütteten sich die beiden gegenseitig mit Respekt und Komplimenten. "Du hast 'ne sehr harte Schale, wie so ne kleine Walnuss, aber der Kern ist weich", fand Fabio. Bei Hoenig wurden durch das Camp noch tiefere Erinnerungen geweckt: Wie er das erste Mal mit seinem Vater ein Zelt aufschlagen habe. "Wir waren wirklich sehr glücklich und daran habe ich mich oftmals erinnert. Weil das ist ganz wichtig: Du musst der Erde mal ganz nah sein."
Dschungelcamp geht schon im Sommer weiter
In der Wiedersehensshow gab es einen weiteren Paukenschlag: Dschungelcamp-Fans müssen nicht so lange wie sonst auf Nachschub warten, denn die Dschungelshow geht noch dieses Jahr in eine neue Runde. "Wir sind schon im Sommer zurück – mit einer Allstars-Staffel", kündigte Zietlow an. "Nach 20 Jahren Dschungelcamp stürzen sich zwölf ehemalige Dschungelstars nochmal in das Abenteuer ihres Lebens. Und zwar in Südafrika."
Wer genau bei "Ich bin ein Star – Showdown der Dschungel-Legenden" dabei sein wird, behält RTL noch für sich. Fest steht allerdings, dass Sonja Zietlow und Jan Köppen als Moderations-Duo dabei sein werden, ebenso wie Dschungel-Urgestein Dr. Bob (73). Auch er freut sich bereits auf das "Dschungelshow-Spezial mit all den Legenden" im Spätsommer, wie er selbst in einem auf Instagram veröffentlichten Clip sagt. "Wir sehen uns in Südafrika."
Erstmals wurde "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" im Jahr 2004 ausgestrahlt. Damals wurde Costa Cordalis zum Dschungelkönig gewählt. In Staffel zwei (ebenfalls 2004) sicherte sich Désirée Nick die Krone. Staffel drei folgte erst im Jahr 2008 und machte Ross Antony als ersten offen schwulen Kandidaten zum Dschungelkönig. Weitere Inhaber der Dschungelkrone waren in den folgenden Staffeln: Ingrid van Bergen (2009), Peer Kusmagk (2011), Brigitte Nielsen (2012), Joey Heindle (2013), Melanie Müller (2014), Maren Gilzer (2015), Menderes Bağcı (2016), Marc Terenzi (2017), Jenny Frankhauser (2018), Evelyn Burdecki (2019), Prince Damien (2020), Filip Pavlović (2022) und Djamila Rowe (2023).
"Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Das Nachspiel"
Am 18. Februar ab 20.15 Uhr können sich Dschungelcamp-Fans auf RTL nochmal auf Nachrichten von den Dschungelcampern 2024 freuen: Im "Nachspiel" offenbaren Sonja Zietlow und Jan Köppen, wie es den Stars nach der Rückkehr nach Deutschland ergangen ist. Die Promis sehen sich in der Sendung zum ersten Mal seit ihrem Aufenthalt in Australien alle gemeinsam wieder. Das Publikum war übrigens sehr interessiert an den Ereignissen im Dschungel: Wie RTL mitteilte, habe die Show dieses Jahr den höchsten Marktanteil seit 2017 ergattert. (spot/cw)
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