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Kriminalität

Fotofahndung: Berliner Polizei sucht homophobe Räuber

Im Sommer 2023 wurde ein 32-Jähriger auf dem U-Bahnhof Gesundbrunnen in Berlin erst homofeindlich beleidigt, dann brutal getreten und beraubt. Jetzt veröffentlichte die Polizei Bilder der mutmaßlichen Täter aus einer Überwachungskamera.


Das an dieser Stelle veröffentlichte Fahnungsbild wurde nach Erfolg entfernt (Bild: Polizei Berlin)

Mit der Veröffentlichung von Lichtbildern aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei Berlin nach drei bislang unbekannten Männern, die am 30. Juni 2023 gegen 4:30 Uhr auf dem U-Bahnhof Gesundbrunnen einen 32-jährigen Mann homofeindlich beleidigten und diesen dann körperlich zu dritt angriffen. Als der Mann wegrannte, stürzte er zu Boden, das Trio verfolgte ihn und trat mehrfach auf diesen ein. Im Anschluss entwendeten sie die mitgeführte Tasche des Geschädigten.

Täterbeschreibung:
● männlich gelesen
● ca. 17 Jahre alt
● ca. 1,70 bis 1,75m
● normale Statur
● dunkle Haare

Die Ermittler*innen der Kriminalpolizei fragen:
● Wer kann Angaben zur Identität und/oder dem Aufenthaltsort des gesuchten Täters machen?
● Wer hat den Täter vor, bei oder nach der Tat gesehen?
● Wer kann weitere, sachdienliche Hinweise zur Tat oder zu den Tätern geben

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei im Bayernring unter der Telefonnummer (030) 4664-953528 oder per E-Mail an lka535@polizei.berlin.de entgegen. Auch über die Internetwache der Polizei Berlin oder jede andere Polizeidienststelle können Hinweise gegeben werden.

Berliner Polizei für Hasskriminalität sensibilisiert

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw/dpa)


Update 20.2.: Fahndung erfolgreich

Die im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung gesuchten Tatverdächtigen konnten nach Angaben der Polizei identifiziert werden. Es handle sich demnach um Tatverdächtige im Alter von 18, 21 und 24 Jahren. Die weiteren Ermittlungen des Polizeilichen Staatsschutzes dauerten an.

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