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Polizeibericht
Berlin: Junge Männer homofeindlich beschimpft und mit Schere bedroht
Nach dem Vorfall in der S-Bahn trat der 41-Jährige noch auf einen der beiden Männer ein. Nachdem diese sich mit Tritten und Schlägen wehrten, ermittelt die Bundespolizei gegen alle drei.
- 12. Februar 2024, 16:42h 2 Min.
Am Samstagmorgen ist es am Berliner Bahnhof Südkreuz nach einer Mitteilung der Bundespolizei vom Montag zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen, nachdem einer der Beteiligten homophobe Beleidigungen geäußert haben soll.
Gegen 6 Uhr soll demnach ein Mann in einer S-Bahn der Linie 46 zwischen den Bahnhöfen Tempelhof und Südkreuz zwei Reisende mehrfach homophob beleidigt und mit einer Schere bedroht haben. Als die beiden 18 und 21 Jahre alten Männer nach zunächst verbaler Auseinandersetzung mit dem 41-Jährigen die S-Bahn beim Halt am Bahnhof Südkreuz verlassen wollten, soll dieser plötzlich einem der beiden gegen den Oberschenkel getreten haben. Der 18-Jährige und sein Begleiter sollen den Mann dann gemeinschaftlich geschlagen und getreten haben.
Ermittlungen gegen alle drei Männer
Alarmierte Einsatzkräfte der Bundespolizei beendeten die Auseinandersetzung und sicherten Videodaten. Laut der Mitteilung ermittelt die Bundespolizei gegen den 41-jährigen Deutschen wegen des Verdachts der Beleidigung und Körperverletzung. Gegen den 18-jährigen italienischen Staatsangehörigen und den 21 Jahre alten Deutschen sei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet worden.
Alle Beteiligten erlitten keine sichtbaren Verletzungen, so die Mitteilung. (cw/pm)
















