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Paramount+-Serie

Letzte "Discovery"-Staffel startet Anfang April

Die fünfte und letzte Staffel der bislang queersten "Star Trek"-Serie geht am 4. April an den Start.


Bald dürfen Hugh Culber (li., Wilson Cruz) und sein Schatz Paul Stamets (Anthony Rapp) wieder Händchen halten (Bild: Paramount+)

Seit fast zwei Jahren wartet die Welt auf Nachschub für "Star Trek: Discovery". Am Mittwoch dann die erlösende Mitteilung von Paramount+: Neue Folgen der kanadisch-amerikanischen Science-Fiction-Serie werden am 4. April in den deutschsprachigen Ländern exklusiv im Streamingdienst Paramount+ anlaufen – und damit zeitgleich zum US-Start.

Insgesamt besteht die jetzt anstehende fünfte und letzte Staffel erneut aus zehn Episoden. Die ersten beiden Folgen können ab dem 4. April gestreamt werden, danach gibt es jeden Donnerstag einen neuen Teil zu sehen. Wie schon in den vorherigen Staffeln soll es wieder hoch hergehen: Captain Burnham (Sonequa Martin-Green) und die Crew der U.S.S. Discovery kommen in den zehn Folgen einem Geheimnis auf die Spur, das sie auf ein episches Abenteuer quer durch die Galaxie schickt, um eine alte Macht zu finden, deren Existenz jahrhundertelang absichtlich verborgen wurde. Natürlich funktioniert die Suche nicht ohne Konflikte…

"Discovery" schrieb Geschichte, weil die Serie erstmals gleich mehrere offen queere Hauptfiguren im "Star Trek"-Universum zeigt. Gleich in Staffel eins wurden Hugh Culber (Wilson Cruz) und Paul Stamets (Anthony Rapp) als schwules Paar vorgestellt (queer.de berichtete). Seit der dritten Staffel kamen mit Adira (Blu del Barrio) und Gray (Ian Alexander) auch eine nichtbinäre und trans Figur dazu (queer.de berichtete). Alle vier Figuren werden auch in der letzten Staffel mit von der Partie sein. Vor "Discovery" hatten "Star Trek"-Serien queere Lebensweisen nur angedeutet (queer.de berichtete).

In der Fanwelt war "Discovery" nicht unumstritten – so störten sich manche Trekkies an vielschichtigen Charakteren und neueren Erzählweisen ebenso wie am sehr vielfältigen Cast. 2021 verärgerte der Rechteinhaber der Serie zudem europäische "Trek"-Fans, weil wenige Tage vor Ausstrahlungsbeginn bekanntgegeben wurde, dass die Reihe erst Monate später im bislang noch nicht gestarteten Streamingportal Paramount+ erscheinen sollte (queer.de berichtete). Dies brachte Trekkies auf, die dann in sozialen Medien erklärten, sie würden auf illegale Downloads ausweichen. Schließlich wurden die Folgen doch noch zeitnah auf Pluto TV gezeigt, allerdings nur mit Werbeunterbrechungen und in der deutschen Synchronisation.

Inzwischen ist Paramount+ auch in Deutschland verfügbar, allerdings schränkte der Sender sein Angebot wegen Spardrucks zuletzt wieder ein. So wurde etwa die Castingshow "Drag Race Germany" trotz großer Begeisterung von TV-Kritik und Publikum bereits nach einer Staffel wieder eingestellt (queer.de berichtete). Dasselbe Schicksal erlitten viele, teils erfolgreiche Formate. (dk)

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