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https://queer.de/?4859
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- 23. Mai 2006 1 Min.
Rom (queer.de) Die neue italienische Familienministerin Rosy Bindi hat sich für eine Gesetzesänderung zugunsten unverheirateter und gleichgeschlechtlicher Paare ausgesprochen. "Ich werde natürlich auf die Kirche hören, aber zugleich auch die Änderungen in der Gesellschaft mit den verschiedenen Formen von Familie berücksichtigen müssen. Ich muss eine Synthese zwischen meinen katholischen Werten und dem Respekt laizistischer Ideen finden", sagte Bindi gegenüber der Presse. Die Gleichstellung von Homo-Paaren ist im Programm der neuen italienischen Koaltion um Romani Prodi festgeschrieben. Bereits im Vorfeld hatte der Vatikan heftig dagegen protestiert. (cs)
Links zum Thema:
» s.a.: Benedetto gegen Homo-Ehe in Italien















Gut das Berlusconi die Wahlen in Italien verloren hat.
Eine Öffnung der Ehe wie in den Niederlanden, Belgien oder Spanien wird es wohl in Italien nicht geben, aber unterhalb dieser Ebene dürfte ein französisches PACS oder eine skandinavische/britische/deutsche Civil Union (=Eingetragene Lebenspartnerschaft) durchaus politisch jetzt landesweit in Italien erreichbar sein.
Mit Sicherheit aber werden wir noch einiges an Sprüchen und Beleidigungen seitens italienischer oppositioneller Politker aus den Reihen der Alleanza Nationale und italienscher Faschisten in dieser Debatte uns anhören dürfen.