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Fetischismus

Ricky Martin liebt Füße

Der offen schwule Sänger aus Puerto Rico verrät in einem Interview, welches Körperteil ihn besonders erregt.


Schau mir auf die Füße, Kleiner! (Bild: IMAGO / SOPA Images)
  • 27. Februar 2024, 10:00h 2 Min.

Der 52-jährige Popsänger Ricky Martin hat im Interview mit dem Magazin "GQ" über seine Fußfetisch gesprochen. "Ich liebe Füße. Ich habe eine Sache mit Füßen. Ich liebe Fußmassagen und würde deine Füße wie verrückt stundenlang küssen", so der Künstler aus Puerto Rico. "Aber wir haben alle sowas. Manche haben einen Achsel-Fetisch."

Angesprochen darauf, ob er auf Instagram gerne Fans mit eigenen Fußbildern beglückt, erklärte Martin weiter: "Ich habe Fans, die meine Füße wie ein Kunstwerk malen können. Sie schreiben mir: 'Ricky, ich erkenne deine Füße aus anderthalb Kilometern Entfernung."

Fußfetischismus (Podofilie) ist der am weitesten verbreitete sexuelle Fetischismus eines eigentlich beim Sex wenig genutzten Körperteils. Die sexuelle Vorliebe für einzelne Körperteile, Kleidungsstücke oder andere Gegenstände gilt allgemein als gewöhnliche Spielart menschlicher Sexualität.

Relativ wenige Promis sprechen jedoch öffentlich über diese Vorliebe. Dazu gehören etwa der amerikanische Regisseur Quentin Tarantino, der seine Vorliebe für Frauenfüße manchmal in seinen Filmen verarbeitet, etwa im Meisterwerk "Pulp Fiction". Auch die Sänger Enrique Iglesias, Schlagzeuger Tommy Lee oder Schauspieler Idris Elba outeten sich als Fußfans, ebenso wie der deutsche Komiker Bülent Ceylan, der in seinen Auftritten von seiner Vorliebe für weibliche Füße sprach.

Ricky Martin hatte einst sein Privatleben und seine Vorlieben strikt geheim gehalten. Erst 2010, also ein Vierteljahrhundert nach dem Beginn seiner Karriere, outete er sich als schwul (queer.de berichtete). 2017 heiratete er seinen langjährigen Partner Jwan Yosef. Das Paar ließ sich allerdings letztes Jahr wieder scheiden (queer.de berichtete). Martin ist außerdem Vater von vier Kindern, die von Leihmüttern auf die Welt gebracht worden sind. (cw)

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