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"Intensive Arbeitsprozess"
Berliner Senat will Queerfeindlichkeit besser bekämpfen
Berlin will mit Hilfe der Zivilgesellschaft eine Strategie gegen Queerfeindlichkeit erarbeiten, um LGBTI besser schützen zu können.
- 27. Februar 2024, 15:01h 1 Min.

Cansel Kızıltepe ist seit April 2023 Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung des Landes Berlin im Senat von Kai Wegner (Bild: photothek.net / wikipedia)
Der Berliner Senat will entschiedener gegen Queerfeindlichkeit vorgehen. Dazu soll unter Beteiligung der Zivilgesellschaft eine Landesstrategie erarbeitet werden, wie die Senatorin für Antidiskriminierung, Cansel Kızıltepe (SPD), am Dienstag nach einer Besprechung dazu im Senat mitteilte.
Der "intensive Arbeitsprozess" soll demnach etwa zwei Jahre dauern. Ein Runder Tisch "Schutz vor queerfeindlicher Hasskriminalität" werde eingerichtet, an dem sich queere Organisationen beteiligen könnten. Geleitet werden soll das Gremium vom Berliner Queerbeauftragten Alfonso Pantisano (SPD).
"Gewalt gegen queere Menschen ist auch in Berlin leider ein alltägliches Phänomen", erklärte Kızıltepe. "Ziel der Landesstrategie ist es deshalb, ausgehend von einer bundesweit einmalig gut aufgestellten Infrastruktur zur Bekämpfung von Queerfeindlichkeit in Berlin, intersektional ausgerichtete Zielsetzungen und Maßnahmen zu entwickeln. Durch solche Maßnahmen können wir Queerfeindlichkeit noch effektiver entgegentreten und die Sicherheit und den Schutz von LSBTIQ+ in der Stadt nachhaltig verbessern." (dpa/cw)












