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Die Queen als Vorbild
Hape Kerkeling: Gendern "manchmal wichtig, manchmal sperrig"
Hat Hape Kerkeling ähnlich wie Thomas Gottschalk Probleme mit dem sich wandelnden Zeitgeist? In einem Interview zeigt er sich diplomatisch.

Hape hat keine Shitstorm-Sorgen (Bild: RTL / Felix Rachor)
- 8. März 2024, 12:15h 2 Min.
Entertainer Hape Kerkeling (59) hat keine Probleme mit dem sich wandelnden Zeitgeist in der Unterhaltungsbranche. In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" stellt sich heraus, dass er die Shitstorm-Angst von Thomas Gottschalk (73) so eher nicht teilt. Direkt darauf angesprochen sagte er, dass er solche Dinge wie die verstorbene Königin Elisabeth II. halte: "Gott hab sie selig: 'Never complain, never explain'" (Zu Deutsch in etwa: "Nie jammern, nie erklären"). Man müsse damit leben.
Er sehe "keine Not" für Shitstorm-Sorgen: "Die Dinge verändern sich, manche zum Guten, manche zum Schlechten. Und diese Prozesse beschleunigen und vervielfältigen sich." Der 59-Jährige würde auch nicht alles schlecht finden: "Wenn ich mit den wunderbaren Kollegen meines Hörbuchverlags zusammensitze, dann haben die das Gendern richtig verinnerlicht", erzählt Kerkeling. Er selbst müsse immer noch nachdenken, wenn er "gendern will oder muss oder kann": "Manchmal finde ich es wichtig, manchmal sperrig. Ob ich mich da noch reinfinde – schauen wir mal."
Gottschalk im November: "Da sage ich lieber gar nichts mehr"
Hintergrund für die Äußerung Kerkelings ist, dass Entertainer Thomas Gottschalk am Ende seiner letzten "Wetten, dass..?"-Sendung im November erklärt hatte, dass er im TV nicht mehr sagen könne, was er wolle: "Im Fernsehen habe ich immer das gesagt, was ich zu Hause auch gesagt habe. Inzwischen rede ich zu Hause anders als im Fernsehen – und das ist auch keine tolle Entwicklung. Bevor hier ein verzweifelter Aufnahmeleiter hin- und herrennt und sagt: 'Du hast wieder einen Shitstorm hergelabert', da sage ich lieber gar nichts mehr."
Bald ist der Entertainer auf der großen Kinoleinwand zumindest wieder zu hören. In diesem Jahr verleiht er zum vierten Mal dem berühmten Panda "Po" seine Stimme im Animationsfilm "Kung Fu Panda 4". Am 14. März startet der neue Teil der Kinderfilm-Reihe in den deutschen Filmtheatern. (spot/cw)














