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Filmfestival

Queerer Filmfrühling an der Themse

Von Elliot Page bis "Dopamine Crash": Am Mittwoch beginnt in London mit dem BFI Flare das größte queere Filmfestival Europas. Das sind die Highlights!


Szene aus "Close to You": Der Film mit Elliot Page wird als Special Presentation beim BFI Flare aufgeführt (Bild: BFI Flare)

Traditionell zum Frühjahrsbeginn – vom 13. bis 24. März 2024 – findet in London das Filmfestival BFI Flare statt, das größte cineastische LGBTI-Event in Europa. In diesem Jahr gibt es einen spannenden Drag-Boge: Gleich zur Eröffnung steht "Layla" auf dem Programm. In seinem Debüt erzählt Amrou Al-Kadhis von der Beziehung zwischen der palästinensisch-britischen Drag-Performerin Layla und ihrem weißen, neuen Liebespartner Max. Als Abschluss-Film gibt es "Lady Like", eine Hommage an Drag-Performer Rex Wheeler alias Lady Camden, bekannt aus "RuPaul's Drag Race".


Szene aus dem Eröffnungsfilms "Layla" (Bild: BFI Flare)

Frisch von der Berlinale und prämiert mit dem Teddy Jury Award wird als Special Presentation mit "Crossing" das neue Werk von Levan Akin gezeigt. Nach seinem großen Erfolg mit "Als wir tanzten" vor fünf Jahren, erzählt der schwedische Filmemacher mit georgischen Wurzeln diesmal von einer Lehrerin im Ruhestand, die sich in Istanbul auf die Suche nach ihrer Nichte Tekla macht und dabei eine engagierte Anwältin für Trans-Rechte trifft.

Gleichfalls als Special Presentation gibt es "Close to You" mit Elliot Page, der in Toronto seine Uraufführung hatte. Die Story dreht sich um Sam (Page), der auf der Heimreise zu einem Familientreffen zufällig auf eine alte Freundin stößt und dabei mit lange verdrängten Erinnerungen konfrontiert wird. Der Hauptdarsteller wird am 15. März zudem bei einem öffentlichen Screen-Talk über sein Leben und die Karriere plaudern.

Fünf Kurzfilme weltweit kostenlos gucken

Aufgeteilt ist das Programm, wie bei britischen Festivals gerne üblich, in die Rubriken "Hearts" (Filme über Liebe, Romantik und Freundschaft), "Bodies" (Geschichten über Sex, Identität und Transformation) sowie "Minds" (Überlegungen zu Kunst, Politik und Gemeinschaft). Das üppige Kurzfilm-Programm firmiert unter illustren Titeln wie "Methods for Facing a Hostile World", "Dopamime Crash", "Say what you mean" oder "Pleasure Me".

Gute Tradition seit mittlerweile zehn Jahren ist das Angebot, fünf Kurzfilme kostenlos und weltweit unter dem Label "Five Films for Freedom" zu entdecken.

Zu den weiteren Highlights gehören:

Aligned

Zwei Tänzer kommen sich näher beim Proben für eine Tanzkompanie in Griechenland. Aeneas, der wenig Selbstwertgefühl besitzt, findet Trost im Tanz. Und in Alex einen Partner, mit dem er seine Leidenschaft voll ausleben kann. Bewegende Love-Story vor einer griechischen Bilderbuch-Kulisse.


Szene aus "Aligned" (Bild: BFI Flare)

Our Son

Billy Porter und Luke Evans spielen ein gut situiertes Paar, das kurz vor der Scheidung um das Sorgerecht für den achtjährigen Sohn streitet. Der ehemalige Schauspieler Gabriel ist unglücklich mit seiner Partnerschaft und möchte seinen Mann Nicky, einen Verleger, verlassen. Bald eskaliert der Sorgestreit um den minderjährigen Sohn Owen, der sich zu einer Schlacht der Anwälte entwickelt.

Since the Last Time We Met

Argentinisches Beziehungsdrama der etwas anderen Art. Fünfzehn Jahre nach ihrer Trennung bekommen Victor und David durch einen großen Zufall eine zweite Chance auf die Liebe. Der schmerzliche Zerfall ihrer leidenschaftlichen Beziehung von einst ist plötzlich wie weggeblasen. Das Schicksal bietet die Chance auf einen Neuanfang. Da können die wie damals schwer verliebten Jungs kaum widerstehen.


Szene aus "Since the Last Time We Met" (Bild: BFI Flare)

Unicorns

Love-Storys, wie sie nur das britische Kino so brillant erzählt: Der alleinerziehende Vater Luke, Mechaniker aus Essex, und die südasiatische Dragqueen Ayesha treffen sich zufällig in einem angesagten Nachtclub. Anfängliche Missverständnisse sind schnell überwunden, der gemeinsame Roadtrip durch England entwickelt sich zur leidenschaftlichen Romanze. Inspiriert ist die Geschichte von wahren Begebenheiten von Asifa Lahore, Großbritanniens erster muslimischer Dragqueen.


Szene aus "Unicorns" (Bild: BFI Flare)

What a Feeling

Österreichische RomCom um zwei Frauen, die sich in einer Lesben-Bar begegnen. Marie Theres hat sich als Deutsche in Österreich vorbildlich eingelebt, sie ist Alexander eine gute Ehefrau, der pubertären Teenager-Tochter Anna eine verständnisvolle Mutter und eine erfolgreiche und angesehene Spitalsärztin in Wien. Eines Tages verkündet ihr Ehemann die Trennung, das scheinbar perfekte Leben von Marie Theres gerät ins Wanken. Doch dann lernt sie die selbstbewusste Iranerin Fa kennen und lieben – und Marie Theres beginnt, sich mit ihren eigenen Wünschen zu befassen.

Direktlink | Trailer zu "What a Feeling"
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Backspot

Cheerleader-Drama um die junge Riley, die endlich vor der Erfüllung ihres langen Traums steht, der Aufnahme in ein Elite-Cheerleading-Team gemeinsam mit ihrer Freundin. Doch bald rutscht Riley immer mehr in Angstzustände und zwanghaftes Verhalten, um dem großen Druck beim Streben nach sportlicher Perfektion standzuhalten. Als ausführender Produzent tritt Elliot Page auf.


Szene aus "Backspot" (Bild: BFI Flare)

Love Lies Bleeding

Frisch von der Berlinale kommt dieser Thriller mit Kristen Stewart. Sie spielt die Managerin eines Fitness-Studios, deren Vater als Waffenhändler sein Geld verdient. Die Begegnung mit der durchreisenden Bodybuilderin Jackie entwickelt sich zur großen Liebe der beiden Frauen. In der Provinz von New Mexico anno 1980 hat diese Lovestory freilich mit reichlich Anfeindungen der brutalen Art zu kämpfen.


"Szene aus Love Lies Bleeding" (Bild: BFI Flare)

Riley

Coming-of-Age-Drama um den Spieler-Star im Football-Team, dessen heimlich schwules Leben ihn zu zerstören droht. Längst schwant der Freundin von Dakota, dass irgendetwas nicht stimmt in ihrer Beziehung. Doch sie ahnt nicht, was der junge Sportler auf Grindr so alles anstellt, um auf seine sexuellen Kosten zu kommen.

We Forgot to Break Up

Romantisches Drama um einen trans Musiker und die Dreiecksbeziehung zu seinen Bandkollegen. Der zunehmende Ruhm für die Kleinstadt-Band "The New Normals" stellt das Beziehungsleben auf allerlei ungeahnte Belastungsproben. Sex and Drugs and Rock'n Roll anno 2000 in Toronto samt einem üppigen Soundtrack.


Szene aus "We Forgot to Break Up" (Bild: BFI Flare)

-w-