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- 26. Mai 2006 1 Min.
New York (queer.de) - Der Wirtschafts- und Sozialausschuss der Vereinten Nationen (ECOSOC) hat die Anträge des deutschen Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) und der europäischen International Lesbian and Gay Association (ILGA-Europe) abgelehnt, als Nichtregierungsorganisation mit Beraterstatus anerkannt zu werden. Gegen die Homo-Gruppen haben nach Angaben der ILGA neun Länder gestimmt (Kamerun, China, die Elfenbeinküste, Iran, Pakistan, Russland, Senegal, Sudan und Simbabwe). Nur sieben Länder votierten dafür (Chile, Kolumbien, Frankreich, Deutschland, Peru, Rumänien und die Vereinigten Staaten). Indien und die Türkei enthielten sich der Stimme, Kuba war nicht anwesend. Bereits im Januar hatte ECOSOC die Aufnahme von ILGA und einer dänischen Homogruppe abgelehnt (queer.de berichtete). Damals hatten die USA noch gegen die Gruppen gestimmt, jetzt unterstützten die Amerikaner ILGA-Europe und den LSVD. Der Vertreter des Iran und des Sudan argumentierten, dass die ILGA nicht genug gegen Pädophilie tue. Die Gruppe bestreitet das jedoch scharf: "Uns wurde nicht die Möglichkeit gegeben, uns zu dieser Verleumdung zu äußern", so ILGA-Vorstand Philipp Braun in einer Pressemitteilung. "Wir haben uns in unseren Ausführungen klar gegen Pädophilie ausgesprochen." Der deutsche Vertreter nannte die Beschuldigung "absurd" und verwies darauf, dass ILGA-Europe bereits einen Beraterstatus im Europarat inne hat. (dk)















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