Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?4879

Sacramento (queer.de) - Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat sein Veto gegen einen Gesetzentwurf angekündigt, der die Erwähnung der Verdienste von Schwulen und Lesben in Geschichts-Schulbüchern verpflichtend machen würde. Der Entwurf war im April von der Demokratin Sheila Kuehl in den Senat eingebracht worden (queer.de berichtete). Am 11. Mai hatte das Parlament dann mit 22 gegen 15 Stimmen das Gesetz durchgewunken. Jetzt kündigte Schwarzeneggers Sprecher Adam Mendelsohn das Veto an: "Der Gouverneur glaubt, dass der Lehrplan an der Schule alle historischen Persönlichkeiten enthalten soll, egal welcher Orientierung sie sind. Aber er ist gegen das Bestreben des Parlaments, den Lehrplan bis ins kleinste Detail zu diktieren", so Mendelsohn zur Zeitung "Sacramento Bee". In Kalifornien müssen bisher bereits die Verdienste von Schwarzen, Mexikanern, Asiaten und Ureinwohnern besonders in Schulbüchern behandelt werden. Beobachter bezweifeln, dass genug Parlamentarier für das Gesetz stimmen werden, um das Veto mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit zu Fall zu bringen. (dk)

-w-

#1 seb1983
  • 26.05.2006, 20:49h
  • also ich würde nicht Homos aufnehmen sondern alle anderen Gruppen streichen. Das macht doch echt nicht viel Sinn. in 20 Jahren müssen dann auch die Leistungen von Minderjährigen Schulmädchen erwähnt werden oder was???
    Das wäre zumindest konsequent wenn Lehrpläne nicht bis ins Detail vorgegeben werden. Die Ablehnung macht auf der Aussage nämlich keinen Sinn, wenn dann alle vorstellbaren Gruppen rein aber geht ja nicht.
  • Direktlink »
#2 SaschaAnonym
#3 Sascha (der bekannte)Anonym
  • 27.05.2006, 11:20h
  • @Sascha:

    Ist es so anstrengend, vielleicht eine "2" hinter deinen Namen zu setzen, um hier weitere Verwechslungen zu vermeiden?

    Ansonsten hast du mit deiner Aussage Recht, wenn ich das auch ganz anders begründen und formulieren würde!

    @seb1983:

    Einmal mehr offenbarst du sowohl deine Geschichtsvergessenheit als auch deine Unfähigkeit zur kritischen Analyse der Gegenwart.

    Gerade an den Schulen muss endlich Bewusstsein für so genannte Minderheiten geschaffen werden, die nicht zuletzt Opfer des Holocaust waren, Unterdrückung, Ausgrenzung, Diskriminierung, physische und psychische Gewalt erfahren haben und bis heute erfahren!

    Nur durch umfassende Integration dieser Themen in die Lehrpläne kann mittel- bis langfristig ein gesellschaftlicher Bewusstseinswandel und eine neue Kultur des Respekts vor der menschlichen Vielfalt erreicht werden!

    In diesem Zusammenhang gilt mein Kompliment einer aktuellen Initiative der schottischen Regierung, die begriffen zu haben scheint, dass das Thema der Homosexualität endlich ohne jede Einschränkung in die Lehrpläne aufgenommen werden muss. (@Redaktion: Vielleicht wäre das hier auch eine Nachricht wert gewesen ?!)

    www.dbna.de/aktuell/news/2006/05/10513.php

    Ja, zum Glück will man historisches Bewusstsein und eine neue Kultur des Respekts in Gegenwart und Zukunft nicht überall dem Zufall überlassen oder durch Bündnisse für Erziehung mit dem kirchlichen Propagandaapparat grundsätzlich sabotieren...
  • Direktlink »