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- 26. Mai 2006 1 Min.
Sacramento (queer.de) - Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat sein Veto gegen einen Gesetzentwurf angekündigt, der die Erwähnung der Verdienste von Schwulen und Lesben in Geschichts-Schulbüchern verpflichtend machen würde. Der Entwurf war im April von der Demokratin Sheila Kuehl in den Senat eingebracht worden (queer.de berichtete). Am 11. Mai hatte das Parlament dann mit 22 gegen 15 Stimmen das Gesetz durchgewunken. Jetzt kündigte Schwarzeneggers Sprecher Adam Mendelsohn das Veto an: "Der Gouverneur glaubt, dass der Lehrplan an der Schule alle historischen Persönlichkeiten enthalten soll, egal welcher Orientierung sie sind. Aber er ist gegen das Bestreben des Parlaments, den Lehrplan bis ins kleinste Detail zu diktieren", so Mendelsohn zur Zeitung "Sacramento Bee". In Kalifornien müssen bisher bereits die Verdienste von Schwarzen, Mexikanern, Asiaten und Ureinwohnern besonders in Schulbüchern behandelt werden. Beobachter bezweifeln, dass genug Parlamentarier für das Gesetz stimmen werden, um das Veto mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit zu Fall zu bringen. (dk)










Das wäre zumindest konsequent wenn Lehrpläne nicht bis ins Detail vorgegeben werden. Die Ablehnung macht auf der Aussage nämlich keinen Sinn, wenn dann alle vorstellbaren Gruppen rein aber geht ja nicht.