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  • 27. Mai 2006 96 1 Min.

Moskau (queer.de) - Beim verbotenen CSD in Moskau ist Volker Beck Augenzeugenberichten zufolge von rechtsradikalen Jugendlichen zusammengeschlagen und verletzt worden, melden mehrere Agenturen. Der Parlamentarische Geschäftsführer wurde während eines Interviews von zirka 20 Neonazis umringt und dann angegriffen. Eine Platzwunde des Grünenpolitikers musste daraufhin im Krankenhaus genäht werden. "Mir geht es jetzt wieder gut", so Beck zu "Spiegel Online". Er machte der Polizei schwere Vorwürfe: "Die Sicherheitskräfte haben uns nicht nur nicht geschützt, sondern sogar unseren Rückzug verhindert, so dass wir schutzlos ausgeliefert waren." Auch mehrere andere Teilnehmer sollen verletzt worden sein, als die Polizei die Demonstration auflöste. Peter Tatchell von der britischen Homo-Gruppe "OutRage" beschreibt die Lage als chaotisch: "Sobald wir angekommen sind, wurden wir von Faschisten und Polizeibeamten angegriffen. Heute ist ein großer Schandtag für Russland, weil ein friedlicher Protest unterdrückt wurde." Die Behörden nahmen eigenen Angaben zufolge 120 CSD-Teilnehmer und Gegendemonstranten fest. In den letzten Monaten war es immer wieder zu homophoben Übergriffen gekommen. So hatten Neonazis Anfang Mai eine Schwulenparty belagert (queer.de berichtete). Die Stadt Moskau hatte die CSD-Parade vor wenigen Tagen erwartungsgemäß verboten (queer.de berichtete). Bürgermeister Juri Luschkow war zuvor bereits für seinen homofeindliche Haltung international in die Kritik geraten (queer.de berichtete). Er hatte noch am Freitag erklärt, Homo-Demonstrationen seien in Russland "absolut inakzeptabel". (dk)

-w-

#1 DizAnonym
  • 27.05.2006, 17:35h
  • Danke, Volker Beck, dass Sie dort waren!

    Gute Besserung und die besten Wünsche!
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#2 AdrianAhlhausAnonym
  • 27.05.2006, 17:48h
  • Schom im Vorfelf deutete alles darauf hin, dass Gewalttäter ein freies Feld vorfinden würden. Die Polizei hat den skandalösen Vorzeichen entsprechedn mit ihrer Passivität den politischen Willen des Bürgermeisters exekutiert.
    Es wird hoffentlich zu entsprechenden Kommentaren und Konsequenzen von berufener Seite kommen. Für die EU möchte ich das annehmen, für dei Bundesregierung eher nicht.
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#3 schreibenAnonym
  • 27.05.2006, 18:09h
  • info@russische-botschaft.de

    Generalkonsulat der Russischen Foderation in Hamburg:
    general.konsulat-hamburg@debitel.net

    russisches konsulat in münchen:
    Ruskonsmchn@t-online.de
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