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"Cowboy Carter"

Beyoncé posiert nackt für ihr neues Country-Album

Vor dem am 29. März erscheinenden "Cowboy Carter" sorgt der RnB-Superstar nicht nur mit dem ungewöhnlichen Genre-Wechsel für Schlagzeilen.


Beyoncé bei einem Auftritt in London im letzten Sommer (Bild: Raph_PH / wikipedia)

  • 21. März 2024, 10:22h 3 Min.

Superstar Beyoncé (42) ist einfach immer für eine Überraschung gut. Nach der Ankündigung, dass es sich bei ihrem neuen Album "Cowboy Carter" um ein Country-Album handle, legt sie optisch nun noch einen drauf. Denn während sich die R'n'B-Sängerin für ihr neuestes Werk kürzlich noch als Rodeo-Königin ablichten ließ, zeigt sie sich auf einem jetzt auf Instagram veröffentlichten zweiten Foto so gut wie nackt. Nur eine blau-weiß-rote Schärpe mit einer ganz besonderen Aufschrift bedeckt ihren Körper. In der Hand hält sie eine Zigarre. Bei einigen Fans und einer Kollegin erfährt sie dafür nicht nur Lob.

In ihrer neuesten Foto-Pose, entstanden für eine limitierte LP-Version des Albums, ähnelt Beyoncé der amerikanischen Freiheitsstatue. Unterschied: Ihre linke Hand wird statt von der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von ihrer linken Brust gefüllt. In der rechten Hand trägt sie statt einer Fackel eine brennende Zigarre, die auch als Joint ausgelegt werden könnte. Außerdem wird Beyoncés Haupt nicht von sieben Strahlen bekränzt, sondern von einem mit bunten Perlen besetzten Pony. Ein Look, den Sängerinnen-Kollegin Erykah Badu (53) für sich reklamiert. Nach einem Bericht des "People"-Magazins hat diese sich per X (ehemals Twitter) an Beyoncés Ehemann Jay-Z (54) gewandt und ihn aufgefordert, sich dazu zu äußern: "Say somthin Jay", schrieb sie – immerhin mit einem Smiley.

Fans weltweit fragen sich auch über den Aufdruck auf ihrer Schärpe: "act ii BEYINCÉ" steht dort. "act ii" erklärt sich durch Beyoncés Ausflug in andere Musik-Genres außerhalb ihres angestammten R'n'B-Reichs. Nach einem Album im House-Style macht die in Texas aufgewachsene dreifache Mutter mit "Cowboy Carter" nun einen Abstecher in die Country-Welt. Dieser zweite Akt (als Teil einer angekündigten Trilogie) verläuft bislang – wie alles, was die multibegabte Sängerin anfasst – überaus erfolgreich. Die beiden vorab veröffentlichten Singles "Texas Hold'Em" und "16 Carriages" verkauften sich glänzend. Mit "Texas Hold'Em" stand sie sogar als erste schwarze Frau auf Platz eins der Country-Charts.

Warum "BEYINCÉ"?

Mancher Fan hält es für einen Druckfehler: "BEYINCÉ" prangt groß auf der Schärpe, die allein Beyoncés ansonsten nackten Körper bedeckt. Beyoncé und Instagram-Fans klären auf: Es handelt sich um den Mädchenname ihrer Mutter, der Sängerin Celestine Beyoncé Knowles-Lawson (70), besser bekannt als Tina Knowles. Deren Mutter trug ursprünglich den Nachnamen Beyincé – als eines von mehreren Familienmitgliedern, deren Nachname auf ihrer Geburtsurkunde falsch gedruckt wurde.

Laut Beyoncé sei der Anlass für ein Country-Album neben ihrer Liebe zur Musik ihres Heimatstaats noch ein anderer, eher negativer. Sie sei durch eine Erfahrung, bei der sie sich "nicht willkommen" fühlte, tiefer in die Geschichte der Country-Musik eingetaucht. Fans mutmaßen, dass es sich dabei um ihren Auftritt 2016 bei den CMA-Awards mit den Country-Giganten "The Chicks" handelt. Damals liefen weiße Country-Fans Sturm gegen Beyoncés Auftritt. Es wurde sogar darüber diskutiert, ihren Auftritt aus der Aufzeichnung der Veranstaltung zu entfernen. Doch Beyoncé zeigt Kritikern durch ihren Mega-Erfolg im Country-Genre nun die lange Nase: "Die Kritik, mit der ich konfrontiert wurde, als ich dieses Genre zum ersten Mal betrat, zwang mich, die Grenzen zu überwinden. Ich hoffe, dass in einigen Jahren die Erwähnung der Rasse eines Künstlers im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von Musik-Genres irrelevant sein wird", so die Sängerin. (spot/cw)

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