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- 30. Mai 2006 1 Min.
New York (queer.de) - Madonna hat sich durch ein überdimensionales, glitzerndes Kreuz Ärger mit christlichen Verbänden in den USA und Großbritannien eingehandelt. Die Popsängerin schwebt bei ihrer aktuellen "Confessions"-Tour mit dem Kreuz auf die Bühne, trägt dazu eine Dornenkrone und singt "Live to Tell". Die Verbände hatten den Auftritt empört als eine "banale Perversion eines großartigen Ereignisses" kommentiert. "Die arme Madonna versucht weiterhin zu schockieren, doch gelingt es ihr nur, als langweilige Fanatikerin rüberzukommen", so das Urteil der Catholic League in Amerika. Nun hat Madonna selbst das Wort ergriffen, um sich zu verteidigen und spricht sogar für Jesus: "Ich glaube nicht, dass Jesus böse wäre auf mich und die Botschaft, die ich überbringen will. Jesus hat gesagt, wir sollen unseren Nächsten lieben", zitiert der Onlinedienst "Ananova" den Popstar. Schließlich sei die Showeinlage ein Aufruf an ihre Fans, Anti-Aids-Kampagnen zu unterstützen. Dazu zeigt Madonna auch Bilder afrikanischer Aidswaisen. (jg)
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