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  • 30. Mai 2006 21 2 Min.

Lesben im Liebesclinch: Nach "Queer as Folk" startet mit "The L Word" der nächste Homo-Knaller aus den USA.

Von Carsten Weidemann

"L" wie Leiden, Lachen und Lieben unter Frauen: In "The L Word - Wenn Frauen Frauen lieben" dreht sich alles um das Leben und Lieben einer lesbischen Frauenclique in Los Angeles. ProSieben zeigt 14 Folgen von "The L Word - Wenn Frauen Frauen lieben" ab 30. Mai dienstags um 22.15 Uhr als Deutschland-Premiere. "Same Sex, different City", damit bewarb der amerikanische Pay-TV-Sender Showtime seine neue Serie. Der Bezug war klar: Die Mädels sind stylisch und reden genauso offen über Sex wie Carrie (Sarah Jessica Parker) und Co. Der einzige Unterschied: "Anders als die Mädels aus 'Sex and the City' brauchen sie von Männern höchstens eine Samenspende" (TV Digital).

Auch Hauptdarstellerin Jennifer Beals, die nach Stil-Ikone Sarah Jessica Parker die Leuchttafeln am New Yorker Times Square zierte und so Werbung für "The L Word" machte, sagt: "Die Serie hat mehr mit 'Sex and the City' zu tun als mit 'Queer as Folk'" ("TV Spielfilm"). Die Serie schlug in den USA ein wie eine Bombe: Der Start der ersten Staffel war für Showtime bei Publikum und Kritik ein Erfolg. Die Premiere vervierfachte die durchschnittliche Prime-Time-Quote des Senders, das Programm ist inzwischen Kult: Soap gemixt mit faszinierender Erotik und inszeniert mit Stil, Geschmack und gepfefferten Dialogen!

Wie auch schon bei "Sex and the City" hat man für "L Word" einige bekannte Gesichter verpflichtet: Jennifer Beals (42, alias Bette Porter) tanzte sich 1983 in "Flashdance" zu kurzfristigem Weltruhm, bevor sie in rund 50 Filmen und Serien jede Menge Erfahrungen sammeln konnte. Pam Grier (57), schwarze Kultikone des "Blaxploitation"-Genres und bekannt durch "Coffy" (1973), "Foxy Brown" (1974) und "Jackie Brown" (1997), hat bereits Erfahrung als Lesbe. In "Women in Cages" (1971) spielte sie eine sadistische, lesbische Gefängnisaufseherin. In "L Word" wird sie aber als einzige Heterosexuelle (Kit Porter) die Frauenclique verstärken. Mia Kirshner (31) war unter anderem zuletzt in der immens erfolgreichen Serie "24" zu sehen. In "L Word" spielt sie Jenny Schecter.

Seit Ende November 2005 steht bereits die erste Staffel der Serie auf DVD in den Geschäften. Am 8. Juni wird in Deutschland auch die zweite Staffel auf DVD veröffentlicht.

30. Mai 2006

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-w-

#1 FredAnonym
  • 30.05.2006, 13:49h
  • Der Erfolg dürfte sicherlich auch auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass heterosexuelle Männer (Zielgruppe!) Gefallen an sowas haben. Die lesbische Gemeinde allein ist wohl zu klein, um der Serie zum Erfolg zu verhelfen.

    Nicht umsonst läuft "The L-Word" schon um 22:15 bei ProSieben und nicht wie "Queer as folk" erst irgendwann nach Mitternacht.

    Melanie und Lindsay reichen mir persönlich als überzeugende Lesben schon aus, da muss ich sowas nicht auch noch haben. Naja, die Taschentuc-Industrie wirds sicher auch freuen ;)

    Naja
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#2 gerdAnonym
  • 30.05.2006, 14:54h
  • Ich finde es sehr gut, dass die lesbische Welt im Fernsehen medial sichtbarer wird; denn meistens sind es immer schwule Charaktere und Sendungen, die im Fernsehen im letzten Jahrzehnt liefen.

    In den letzten 3 Jahren ist aber ein wenig mehr zu merken, dass es nicht nur Hella von Sinnen gibt.

    Sonntag wurde übrigens bei der Lindenstrasse das Kind des lesbischen Paares geboren.

    Finde ich gut, dass die Lindenstrasse dieses Thema aufgegriffen hat und damit die Adoptionsfrage "ins Rennen schickt".
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#3 FloAnonym
  • 30.05.2006, 16:09h
  • Sehr gut! Je mehr Homosexualität (egal ob lesbisch oder schwul) in den Medien thematisiert wird, desto besser für alle Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transsexuellen!
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