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  • 28. März 2024, 10:49h 1 Min.

Symbolbild (Bild: fsHH / pixabay)

Am Mittwochabend wurde eine 17 Jahre alte trans Person in der Sonnenallee in Berlin-Neukölln aus einer Gruppe heraus transfeindlich beleidigt. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am Donnerstagmittag.

Nach Angaben des jungen Opfers war es gegen 18 Uhr gemeinsam mit einer gleichaltrigen Bekannten und einem 13-jährigen Jungen auf dem Gehweg der Sonnenallee unterwegs. Als die drei eine Bar passierten, soll die trans Person aus einer Gruppe von fünf männlichen Jugendlichen heraus, die auf dem Gehweg stand, vermutlich aufgrund ihres Äußeren beleidigt worden sein. Als die 17-jährige Begleiterin das Quintett zur Rede stellte, soll sie von den jugendlichen Tatverdächtigen verbal bedroht worden sein.

Vor dem Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte flüchtete die Jungendgruppe in unbekannte Richtung. Ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes des Landeskriminalamtes hat – wie bei Hass­kriminalität üblich – die weiteren Ermittlungen zu der Beleidigung und der Bedrohung übernommen. Nähere Angaben zu den Tatverdächtigen wurden im Polizeibericht nicht gemacht.

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hass­verbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechts­identität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*­innen für queere Menschen. (cw/pm)

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