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  • 3. April 2024, 10:02h 1 Min.

Bei einer Attacke am Bremer Hauptbahnhof ist eine trans Person von einem jungen Mann beschimpft und mit Pfefferspray angegriffen worden. Das 27-jährige Opfer erlitt Augenreizungen und musste in einem Krankenhaus behandelt werden, wie die Polizei in der Hansestadt am Mittwoch mitteilte. Einsatzkräfte der Bundespolizei in Zivilkleidung nahmen den Verdächtigen nach kurzer Flucht fest.

Nach Polizeiangaben handelte es sich bei mutmaßlichen Angreifer um einen Algerier im Alter von angeblich 17 Jahren. Es lagen demnach aber Hinweise vor, dass er älter sein könnte als angegeben. Gegen den Mann wird nun wegen verhetzender Beleidigung und gefährlicher Körper­ver­letzung ermittelt.

Die Tat ereignete sich demnach am Dienstag auf dem Bahnhofsvorplatz in der Bremer Innenstadt. Der Verdächtige beleidigte das Opfer mehrfach lautstark – nach Polizeiangaben unter anderem als "Schwuchtel" – und folgte ihm laut Polizei bis vor den Eingang eines Hotels. Dort sprühte er der trans Person Reizgas ins Gesicht und floh. Nach bisherigen Erkenntnissen kannten sich Opfer und Täter nicht.

Die rot-grün-rote Bremer Landesregierung hatte in ihrem Koalitionsvertrag im vergangenen Jahr mehrere queerpolitische Projekte angekündigt. So soll unter anderem ein kontinuierliches Monitoring queer­feindlicher Gewalt etabliert werden, "um mit Daten aus dem Hilfe- und Unterstützungssystem explizit die Vorfälle zu ermitteln, die nicht bei der Polizei angezeigt werden" (queer.de berichtete). (AFP/dk)

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