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  • 6. April 2024, 12:28h 1 Min.

Symbolbild (Bild: fsHH / pixabay)

Am Freitagnachmittag wurden zwei Frauen, die Hand in Hand in Berlin-Neukölln unterwegs waren, von einem männlichen Jugendlichen und dessen Begleiterin angegriffen.

Die 36 und 47 Jahre alten Frauen gaben laut Polizeibericht an, kurz vor 17 Uhr auf dem Gehweg der Pannierstraße in Richtung Maybachufer gewesen zu sein. Kurz vor der Einmündung Framstraße seien ihnen die bislang unbekannten Jugendlichen entgegengekommen. Unvermittelt sollen sie die 36-Jährige in den Intimbereich geschlagen haben. Die 47-Jährige habe versucht, ihre Partnerin zu verteidigen. Daraufhin sollen die Jugendlichen beide Frauen zu Boden geschlagen und auf sie eingetreten haben. Anschließend soll das Duo in unbekannte Richtung geflüchtet sein.

Der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat – wie bei Hass­kriminalität üblich – Ermittlungen zu einer Körper­ver­letzung mit homophobem Hintergrund aufgenommen. Eine Beschreibung der Jugendlichen wurde von der Polizei nicht veröffentlicht.

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hass­verbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechts­identität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*­innen für queere Menschen. (cw/pm)

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