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USA

Melania Trump tritt vor queeren Fans ihres Ehemanns auf

Bislang hat sich Melania Trump kaum im Wahlkampf ihres Mannes gezeigt. In knapp zwei Wochen ist aber wieder ein Auftritt geplant – bei den Log Cabin Republicans.


Melania Trump bei ihrem letzten Wahlkampfauftritt mit ihrem Mann Donald während der Florida-Vorwahlen am 19. März (Bild: IMAGO / USA TODAY Network)
  • 8. April 2024, 12:01h 2 Min.

Die frühere First Lady Melania Trump (53) wird laut "Politico" am 20. April bei einer Benefizveranstaltung der Log Cabin Republicans, des 1977 gegründeten queeren Verbands der Republikaner, als Stargast auftreten. Die Veranstaltung soll im Anwesen Mar-a-Lago in Palm Beach (Florida) stattfinden, dem Wohnort von Ex-Präsident Donald Trump (77) und seiner Frau.

Die Präsidentengattin hatte sich bereits zuvor für die Log Cabin Republicans engagiert. Der Verband verlieh ihr 2021 einen Preis, weil sie "die erste republikanische First Lady war, die unsere Community unterstützt hat" (queer.de berichtete).

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Der Auftritt von Melania Trump kommt überraschend, da sie sich im aktuellen Präsidentschaftswahlkampf nur selten blicken ließ. So trat sie lediglich im November 2022 bei der Ankündigung der Präsidentschaftsbewerbung von Donald Trump sowie im März 2024 bei der Stimmabgabe für die republikanischen Vorwahlen in Florida auf.

Trump hat in queerer Community wenig Unterstützung

Praktisch alle unabhängigen queeren Organisationen unterstützen bei der Präsidentschaftswahl im November den Amtsinhaber Joe Biden, darunter auch die große Human Rights Campaign (queer.de berichtete). In der queeren Community wirbt Biden gezielt um Stimmen. Außerdem attackierte er bei seiner letzten Rede zur Lage der Nation die Republikaner für ihre queerfeindliche Politik (queer.de berichtete).

Die Log Cabin Republicans hatten bei den Wahlen 2016 und 2020 jeweils Donald Trump unterstützt. Dabei gab es auch vereinzelt Kritik an Trumps queerfeindlichen Initiativen während seiner Zeit im Weißen Haus – etwa an der Aufweichung des Antidiskriminierungsrechts oder dem zwischenzeitlichen Verbot von trans Menschen im US-Militär. Größtenteils wurde Trump aber etwa dafür gelobt, im Vergleich zu vielen Parteifreund*innen "lautstark unterstützend" gegenüber queeren Menschen zu sein.

Im Wahlprogramm 2020 sprachen sich die Republikaner dafür aus, Homosexuelle zu "heilen" und das Ehe-Verbot für Schwule und Lesben wiedereinzuführen (queer.de berichtete). (dk)

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