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Moskau (queer.de) - Der Moskauer Bürgermeister Juri Luschkow hat das harte Vorgehen der Polizei beim CSD verteidigt. "Die Art, wie wir leben - unsere Moral und unsere Tradition - sind in allen Belangen sauberer", so Luschkow in einem Moskauer Radiosender. "Der Westen kann etwas von uns lernen und sollte nicht dieser verrückten Zügellosigkeit nachrennen." CSD-Veranstalter Nikolai Aleksejew, der bei der Demo am Samstag verhaftet wurde, kündigte dagegen weiteren Widerstand an. Er sagte der Nachrichtenagentur Interfax, dass er und seine Mitstreiter bereit seien, bis zum Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg zu ziehen. Dafür würden ausländische Anwälte angeheuert. "Auch wenn 99 Prozent der Russen gegen den CSD sein sollten, ist das egal. Wir sind eine Minderheit, die die gleichen Rechte hat wie der Rest der Gesellschaft", argumentierte Aleksejew. Er sagte weiter, er plane bereits einen CSD für das kommende Jahr. (dk)

-w-

#1 FloAnonym
  • 31.05.2006, 15:14h
  • Wir was von denen lernen?

    Nein danke! Menschenrechte zu missachten mag in Russland Tradition haben, aber nur weil sich etwas eingebürgert hat, ist es noch lange nicht richtig.
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#2 Adrian AhlhausAnonym
  • 31.05.2006, 16:35h
  • Schon komisch, wenn eine, wie ich finde, wandelnde Wodkaflasche von Zügellosigkeit redet.
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#3 guentherAnonym
  • 31.05.2006, 17:13h
  • Die Kommunisten der Sowjet-Union haben im Laufe ihrer Herrschaft die gesamte russische Elite umgebracht und im Gulag ermordet. Was übriggeblieben ist, sind nun solche "Ex-Edelkommunisten" wie Luschkow und Konsorten, die heute die Herrschaft in Russland ausüben, das russische Volk bevormunden, ausbeuten und desinformieren und gleichzeitig selbst die Taschen bis zum geht nicht mehr stopfen. Die Russen ausserhalb Moskaus wissen in der Regel gar nicht was Homosexualität ist ,dieser Lebensstil wird von den Oligarchen und Plutokraten gar nicht erst zur Diskussion zugelassen.
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