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Szene aus der Doku: "BOIze"-Bar in Köln

Das mit einem Emmy ausgezeichnete "Lesbian Bar Project" hat auf Youtube den einstündigen und sehr sehenswerten Dokumentarfilm "FLINTA" veröffentlicht – präsentiert von der Jägermeister-Initiative #SaveTheNight.

Das "Lesbian Bar Project" wurde von den New Yorker Filmemacherinnen Erica Rose und Elina Street gegründet, als sie feststellten, dass es in den USA nur noch 16 Bars für die lesbische Community gab. Während der Covid-Pandemie drohten auch die letzten verbliebenen für immer zu schließen. Erica und Elina wollten mit ihren Mitteln als Filmemacherinnen dazu beitragen, die Bars einem breiteren Publikum bekannt zu machen und ein Licht auf die Gemeinschaften zu werfen, denen sie dienen.

Nun haben die beiden Filmemacherinnen erstmals den Atlantik überquert. Gedreht in Köln und Berlin, zeigt sich beim Blick in die neue Folge "Lesbian Bar Project: FLINTA" ein Spiegelbild dessen, wohin sich die queere Community international bewegt. Denn auch im Herzen Europas gibt es immer weniger Safe Spaces der lesbisch-queeren Community. Doch im pulsierenden Nachtleben der deutschen Großstädte tut sich etwas. Organisator*­innen, Politiker*­innen, Musiker*­innen, Künstler*­innen und Aktivist*­innen wollen nicht darauf warten, dass ihnen ein Safe Space gegeben wird: Sie schaffen ihn sich selbst.

Im Mittelpunkt der durch die Dokumentation beleuchteten Geschichten stehen die Besitzerin der Kölner "BOIze"-Bar Payman Neziri, die Komikerin Ricarda Hofmann, die Menschenrechtsaktivistin Anbid Zaman, die Politikerin Tessa Ganserer und die Berliner Partykollektive Bebex und Girlstown.

Der Film kann kostenlos auf Youtube angeschaut werden – das Einbetten auf anderen Webseiten wird leider nicht gestattet. (cw/pm)

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