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  • 16. April 2024, 08:11h 1 Min.

Michael Stübgen (Bild: K. Baumert)

Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) will schärfer gegen Cybermobbing vorgehen. "Cybermobbing ist ein wachsendes Phänomen, das bisher unterschätzt wird, obwohl es für die Opfer zu schwerwiegenden Auswirkungen in vielen Lebensbereichen führt", sagte Stübgen, der Vorsitzender der Innenministerkonferenz ist, laut veröffentlichtem Redetext zur Eröffnung des Europäischen Polizeikongresses am Dienstag in Berlin. Er setze sich dafür ein, Cybermobbing zu einem gesonderten Straftatbestand zu machen. Die Innenministerkonferenz werde sich auf ihrer Sitzung im Juni mit diesem Vorstoß befassen, hieß es.

Betroffen von Cybermobbing seien oftmals Frauen und Kinder, aber auch Anfeindungen und Bedrohungen gegen kommunale Amts- und Mandatsträger hätten besorgniserregend zugenommen, so Stübgen. "Cybermobbing ist dabei jedoch mehr als es die Straftatbestände Beleidigung und Bedrohung abbilden können." Jugendliche in Deutschland werden nach einer Umfrage vermehrt Opfer von Cybermobbing – also von Mobbing, das im Internet ausgetragen wird. (cw/dpa)

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