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Stuttgart (queer.de) – Baden-Württemberg will im Bundesrat gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz vorgehen. Justizminister Ulrich Goll (FDP) sagte heute, das Land werde elf Änderungsanträge einbringen. Er will erreichen, dass das AGG nur 1:1 umgesetzt wird, also keinen zivilrechtlichen Schutz für Merkmale wie Behinderung und sexuelle Orientierung enthält. "Egal ob man es Antidiskriminierungsgesetz oder Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz nennt, es ist und bleibt ein Anschlag auf die Vertragsfreiheit", so Goll laut AFP. Er kündigte an, dass das Gesetz keine Zustimmung von Bundesländern erhalten würde, in denen die FDP mitregiert. In einer Aktuellen Stunde Mitte Mai hatte Parteichef Westerwelle das AGG als "Unfug" bezeichnet (queer.de berichtete). (dk)

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#1 DavidAnonym
  • 01.06.2006, 18:11h
  • Tja, liebe FDP - damit habt ihr in Sachen Homo-Politik wieder Stellung bezogen. Dann hört auf, euer Fähnchen nach dem Wind zu hängen - und erwartet nicht, in Schwulen und Lesben eine Wählergruppe zu sehen. Guido hin oder her.
    Ich bin gespannt auf die nächste Gegenmeldung der FDP, das sei ja alles nicht so gemeint.
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#2 seb1983
  • 01.06.2006, 18:20h
  • na außer in BW sind sie ja nur noch in NRW und Niedersachsen mit dabei
    (jetzt hab ich doch vergessen an wievielen die Grünen beteiligt sind, war irgendeine seeeeeehr niedrige kreisförmige Zahl *g*)

    SPD und CDU haben das klar gemacht also sollen sich die Kleinen mal nicht so aufspielen. Die FDP kann man eh nicht wirklich ernst nehmen.
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#3 joshAnonym
  • 01.06.2006, 20:36h
  • schön wäre es wenn man diese leute nicht ernst nehmen müßte. den verweis auf die grünen bei seb 1983 verstehe ich nicht, es bleiben die einzigen, die sich für das ADG eingesetzt haben.
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