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  • 17. April 2024, 11:56h 2 Min.

Symbolbild (Bild: Henning Schlottmann / wikipedia)

Nachdem Mitte Januar eine 19-jährige trans Person in einer Einkaufspassage in der Hamburger Altstadt beleidigt und angegriffen worden ist, hat die Polizei einen zur Tatzeit 14-jährigen Tatverdächtigen ermittelt.

Den bisherigen Erkenntnissen des in dieser Sache ermittelnden Staatsschutzes (LKA 73) zufolge wurde die trans Person, während sie sich in der Europa Passage am Ballindamm aufhielt, unvermittelt von einer männlichen Person aus einer Gruppe queer­feindlich beleidigt und geschlagen. Als die trans Person das Einkaufszentrum verließ, folgte ihr die Jugendgruppe. Hinter dem Ausgang trat der zunächst Unbekannte dem 19-jährigen Opfer in den Rücken, sodass es zu Boden stürzte und dort von dem Jugendlichen getreten wurde. Als Zeug*­innen auf die Situation aufmerksam wurden und einschritten, flüchtete die Jugendgruppe vom Tatort.

Unter anderem anhand guter Personenbeschreibungen gelang es dem LKA 73 mit Unterstützung von Beamt*­innen des Polizeikommissariats 14 (Innenstadtwache), einen mittlerweile 15 Jahre alten Syrer als Tatverdächtigen zu ermitteln. Am Dienstagmorgen vollstreckten Einsatzkräfte einen durch die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkten Durchsuchungsbeschluss für die mütterliche Wohnung im Stadtteil Borgfelde. Hierbei stellten die Ermittler*­innen potentielle Beweismittel sicher. Der inzwischen 15-Jährige wurde nach Durchführung einer erkennungsdienstlichen Behandlung entlassen.

Die Ermittlungen des LKA 73 in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hamburg dauern an. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hansestadt haben eigene Ansprechpartner*­innen für queere Menschen. (cw/pm)

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