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https://queer.de/?4924
  • 02. Juni 2006 23 1 Min.

Berlin (queer.de) - Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) wirft der Großen Koalition in Berlin vor, die Diskriminierung von Homosexuellen zu vertiefen. Union und SPD haben gestern in dem umfangreichen Paket unter anderem beschlossen, dass unverpartnerte Lebensgemeinschaften von Lesben und Schwulen mit eheähnlichen heterosexuellen Lebensgemeinschaften bei der Prüfung der Hilfebedürftigkeit gleichgestellt werden (§ 7 Abs. 3 Nr. 3 und Abs. 3a SGB II). Bislang mussten Homo-Paare nicht wie Hetero-Paare füreinander einstehen. "In Zukunft müssen sich auch zusammenwohnende Lesben und Schwulen das Einkommen und Vermögen ihrer Partner anrechnen lassen, obwohl beide Formen von Lebensgemeinschaften nicht vergleichbar sind", argumentiert LSVD-Sprecher Manfred Bruns. Denn "eheähnliche Partner können, wenn sie wollen, heiraten und können dann ihre gesamten Unterhaltsleistungen über das Ehegattensplitting von der Steuer absetzen." Schwule und Lesben haben diese Möglichkeit aber nicht. (dk)

-w-

#1 seb1983
  • 02.06.2006, 13:35h
  • Ob ein Hetero oder Homo Paar, wo ist da bitte der Unterschied dass "beide Formen der Lebensgemeinschaft nicht vergleichbar sind" ??
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#2 MiniwatuAnonym
  • 02.06.2006, 15:21h
  • Die Heteropaare können heiraten und dann über das Ehegattensplitting die Kosten absetzen. Das können Homopaare nicht!
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#3 Georgios!Anonym
  • 02.06.2006, 16:05h
  • Das ist mal wieder typisch....für Pflichten sind wir Schwule immer gut zu missbrauchen..geht es um unsere Rechte sind die Herren und Damen Politiker aber nicht so "schnell"! Das ist wirklich das alleletzte! Schwule können nicht heiraten und werden demnach von gestzeswegen demnächst noch mehr geschröpft als Hetero paare, die diese Möglichkeit immer haben! Das ist nicht nur diskriminierend...es ist ganz einfach unverschämt!
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