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CSD-Saison 2024

SPDqueer "rebelliert" mit Kampagne "Stolz gegen rechts"

In dieser CSD-Saison konzentriert sich die SPDqueer ganz auf den Kampf gegen Rechts.


Die SPDqueer will sich in der CSD-Saison auf den Kampf gegen Rechts konzentrieren (Bild: SPDqueer)

  • 26. April 2024, 10:03h 2 Min.

Unter dem Motto "Queere Rebellion. Stolz gegen rechts." startet die Bundesarbeitgemeinschaft SPDqueer 2024 in die diesjährige CSD-Saison. Mit der am Mittwochabend vorgestellten Kampagne möchte der queere Verband der Kanzlerpartei dem zunehmenden Rechtsruck und der damit einhergehenden Queerfeindlichkeit in der Gesellschaft entgegentreten. Dabei nutzt sie als Logo eine Faust, die ein Hakenkreuz kaputt macht.

Bei der Mottofindung für die CSD-Kampagne war sich der Bundesvorstand bereits im Dezember 2023 schnell einig, den sich ausbreitende Populismus zu thematisieren, der auch die LGBTI-Community gefährde. "Rechtsextremismus ist und bleibt die größte Gefahr für unsere Demokratie und die Menschen, die gerade aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität besonderen Schutz benötigen. Dieser Entwicklung wollen wir durch unsere Kampagne auf den CSDs in diesem Jahr ganz deutlich etwas entgegensetzen", so Carola Ebhardt, die Co-Vorsitzende der SPDqueer. Auf Facebook fragte die queer-sozialdemokratische Organisation: "Was hast DU heute schon gegen Nazis getan?"

Was hast DU heute schon gegen Nazis getan? Die Lage in Deutschland ist ernst: Rechte schmieden Pläne gegen Menschen mit...

Posted by SPDqueer on Wednesday, April 24, 2024
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Anlass ist auch die von AfD und anderen Rechtsextremen im letzten Jahr gestartete Kampagne zum "Stolzmonat", die parallel zum Pride Month Juni ausgerufen wurde (queer.de berichtete). Damit wurde versucht, die Gleichbehandlung von queeren Menschen zurückzudrängen. Teilweise wurde diese rechtsextreme Kampagne von der Union ins Lächerliche gezogen (queer.de berichtete).

Gerade mit Blick auf die diesjährigen Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg, die Europawahl, aber auch die Vielzahl an Kommunalwahlen bekomme der Kampf für Demokratie und eine offene Gesellschaft eine besondere Bedeutung, so die Arbeitsgemeinschaft weiter. "Als SPDqueer wollen wir mit unserer Kampagne daher auch besonders darauf hinweisen, dass Initiativen und Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus und für Demokratieförderung und -bildung, insbesondere die mobile Beratung, in Zeiten von wieder aufflammendem Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Queerfeindlichkeit gestärkt und besser unterstützt werden müssen." (dk)

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