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Symbolbild: Progress Pride Flag (Bild: Lucas Werkmeister / wikipedia)

Unter dem Motto "Selbstbestimmt und selbstbewusst vereint!" ist am Samstag in Schönebeck der erste Christopher Street Day (CSD) des Jahres gefeiert worden. "Es sind viele ortsansässige Menschen gekommen, aber auch einige aus anderen Regionen, die den Auftakt unterstützen wollen", sagte Veranstaltungsorganisator Falko Jentsch am Samstag in Schönebeck.

Laut Polizei waren 300 Menschen in die Stadt im Salzlandkreis gekommen, um auf die Erfolge und Probleme von queeren Menschen aufmerksam zu machen. Die Veranstalter*­innen sprachen von rund 1.000 Teilnehmer*­innen – etwa so viele wie im vergangenen Jahr. Zwischenfälle wurden bislang nicht bekannt.

2023 war es bei mehreren CSD-Veranstaltungen zu queer­feindlichen Angriffen gekommen. In Weißenfels (Burgenlandkreis) hatten im August mutmaßlich Rechtsextreme den CSD gestört. In Halle ermittelte der polizeiliche Staatsschutz nach einem angezeigten Angriff auf vier CSD-Teilnehmer*­innen im September.

Vor der diesjährigen Saisoneröffnung seien jene Vorfälle für das Organisationsteam ein großes Thema gewesen, sagte Jentsch. "Wir haben viele Anfragen – beispielsweise von Eltern, deren Kindern am CSD teilnehmen wollten – bekommen. Sie haben oft gefragt, ob ihre Kinder auch wirklich sicher sind und alleine kommen können."

Während der Veranstaltung am Samstag habe die Polizei die Teilnehmenden gut geschützt, so der Eindruck des Organisators. Während des Demonstrationszuges waren an verschiedenen Stellen Kundgebungen gehalten worden. Die Polizei hatte dabei "vor allem den Schutz nach außen im Blick", beschrieb Jentsch.

In Schönebeck findet bereits seit vier Jahren der Auftakt der CSD-Saison statt. (cw/dpa)

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